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Aconitum und Gefühle

Liebe L.,
dank dir für den lieben Zwischenbericht.

Wenn ich das so lese, dann frag ich mich, ob man nicht viel öfter mal zwischendurch Aconitum empfehlen sollte.

Es ist so.
Kein Mensch kann etwas gegen seine Gefühle tun.

Was man aber tun kann: etwas gegen gefühlsbetonte Komplexe tun.

Wie soll ich das beschreiben?
hm, stell dir vor, ein Mensch ist traurig, traurig zum Beispiel wie ein Kind.
Dann wird er weinen, und sich dadurch Erleichterung verschaffen.
Kommt aber zu dieser Trauer vielleicht noch etwas anderes hinzu, vielleicht Wut, dann kann es paassieren, dass unser "Computer" diese Wut asuversehen unter TRauer ablegt, oder, schlimmer noch: er legt einen neuen Ordner an: traurige Wut. Dann kann es in ZUkunft sein, dass dieser falsche Ordner aber immer wieder mit neuen, ebenfalls falsch abgelegten Dateien Gefüttert wird. Der Ordner wird dann so voll, dass nur noch die falschen Dateien zählen, nicht aber der falsche Ordner.

Ein solcher falscher Ordner ist ein gefühlsbetonter Komplex.
So nennen wir das jedenfalls in der Psychotherapie.
Wir können den Ordner nicht immer gleich finden.
In der Entspannungstherapie zum Beispiel tragen wir erst Datei für Datei ab, um am Ende dann an den Ordner zu kommen und ihn dann umzubenennen.
Das heißt im konkreten Beispiel: Erst kommen die unwichtigen Probleme, die uns den Weg zum falschen abgelegten Ursprung zeigen können.

Ist dieser Ordner dann wieder rein, heißt er also Trauer, oder Wut, dann wird er viel angenehmer zu leben sein, als die Komplexität von Gefühlen.

Manchmal sagen wir daher; Unsere Trauer ist wütend, oder unser Humor hat Angst. Und das lebt sich schwer. Wir sind daher bemüht, alles wieder neu zu sortieren.

Es hat sich nun gezeigt, dass Aconitum dabei sehr gut helfen kann. Es sorgt dafür, dass unsere Ordner wieder Einfachbenennungen erhalten und so unsere Gefühle wieder rein sind.
Und somit auch: erträglicher!

Eigentlich ist Aconitum ja ein Schockmittel.
Man gibt es gern, wenn Symptome nach einem ganz plötzlichen Ereignis auftreten.
Denn besonders dann neigen wir dazu, falsche Ordnder anzulegen.
So können Symptome manchmal jahrelang bleiben, ja sogar doller werden, nur weil für einen kurzen Moment lang unsere Festplatte geeiert hat.

Um wieder ganz zu heilen, muss also reorganisiert werden.
Das geht orima mit Entspannungtechniken oder emotionaler Körpertherapie.

Aber ich sehe immer wieder, dass Aconitum das auch ein ganz gutes Stück alleine schaffen kann.

Gut für alle, die ich nicht so direkt in die Finger bekommen kann.

Ein gelungener Behandlungsverlauf.

Wie er im Buche steht, meine Liebe!

Schön.

Lieber Gruss
Biggi