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Chapter One

Chapter One

 

Meine Lieben,


es ist Zeit jetzt.
Es ist an der Zeit für mich zurück zu gehen.
Ganz weit zurück, hin zu den Anfängen der Kinderwunscharbeit.

Denn ich möchte mich besinnen,

und noch einmal so ausführlich werden in meiner Einführung für die

neuen Frauen hier unter uns.

Zu oft habe ich Frauen schon in der Zielgeraden sehen dürfen.
Zu oft „meinen Forumshasen“ augenzwinkernd schnell nur noch ein Stichwort gegeben, das ausreichte, damit sie wissen, was zu tun ist.

Es liegt in der Natur des Wiederholens.
Jede von uns kennt das:
Wenn man ein Posting schreibt, und es ist „weg“, aufgelöst vielleicht im Äther des Internets, dann muss man das gleiche Posting noch einmal schreiben.
Und dieses „zweite“ Posting wird niemals wieder so gut sein, wie das erste.

Mir geht es nicht anders.
Und je öfter ich ein Thema in einem Posting wiederhole, desto kürzer wird es.

Das war bisher in Ordnung so, alle auch neuen Frauen konnten irgendwie hier herein finden.
Weil sie die Unterstützung der anderen Frauen erhielten. Das reichte aus.
Jetzt funktioniert das nicht mehr.
Deshalb habe ich beschlossen, zurück zu gehen, zum Anfang.
Ganz zum Anfang.

Ich stelle mir also vor: Hier ist sie, die aller erste Kinderwunschfrau.
Sie steht vor mir.
Wie sieht sie wohl aus, und wie mag es ihr ergehen?

Wie sie aussieht, das kann ich euch sofort sagen. Ich glaube wirklich, dass ich heute eine Kinderwunschfrau selbst in stockfinsterer Nacht erkennen würde. All meine Sinne verraten mir dies.
Sie hat eine sehr offenkundige Körperhaltung, die will ich mal so beschreiben:
Der Bauch ist zurück gezogen. Das merke ich auch bei der Begrüßung oder beim Verabschieden. Ich kann die ganze Frau knuddeln, doch vom Bauch abwärts wird sie sich mir entziehen, sich jedem entziehen. Sie hat sich zurück gezogen.

So kann man natürlich nicht gerade stehen.
Kinderwunschfrauen stehen auch nicht gerade.
Sie ziehen den Bauch zurück.
Und die meisten stehen überdies auch noch seitlich schief.
Das ist, als wäre irgendwie irgendwo ein „Knick“ in der Haltung.

Das soll uns nicht traurig machen.
Einige Fruchtbarkeitsmassagen, eine EKT werden den Bauch wieder zurückholen ins System.
Eine Rebirthing-Sitzung, durch die der tiefsitzende  seelische Schmerz unserer eigenen Geburt getröstet und aufgelöst wird,  wird den seitlichen Knick zurücknehmen.
Beide Formen von „aus der Bahn sein“ sind ja in der Regel alt.
Und sobald wir wieder gerade stehen, wird sich der seelische Teil in uns, der gemeinsam mit einigen unserer Körperregionen „aus der Bahn“ war, ebenfalls wieder IN die Bahn geraten.
Dies geschieht wie mit Dominosteinen, ein Stein fällt, und beschwingt damit den nächsten.

Wir Frauen spüren diese rasante Veränderung.
Und wenn wir wissen, was da passiert, können wir die erste gute Hoffnung schöpfen.
Mehr noch, oft verlieben wir uns sogar in diese „neue“ Frau, fühlen uns weicher, weiblicher und vollständiger. Eine körperliche Balance zieht immer auch eine seelische Balance mit sich.
Das ist logisch, denn immerhin hat ja einst ein seelisches Ungleichgewicht den Körper aus der Balance gebracht.

Viele Frauen hier im Forum haben uns bewiesen, dass es nicht unbedingt ein Seminar oder eine Behandlung braucht. Man kann einen solchen Prozess schaffen, hier im Forum. Hier ist wohl Leonie mit Schneeflöckchen unser Aushängeschild. Trotz zweier Gebärmütter, und einem verschlossenen Eileiter, der auch noch genau an der „gesunden“ Gebärmutter lag, wurde Leonie schwanger. Entgegen jeglicher ärztlicher Prognose. Ich habe Leonie niemals persönlich kennen lernen dürfen. Sie hat das alles hier allein gemeistert. Ich weiß auch nicht, ob Leonie früher einmal „schief“ war. Aber alle hier konnten sehen, wie sie sich in einen Prozess nach dem anderen stürzte, wie sie uns mit ihren zauberhaften Schritten in ihrem Kinderwunsch hier manchmal zu Tränen rührte , um schließlich dann ihr Baby in den Armen halten zu dürfen. Leonies Schneeflöckchen – eine Zeitlang unser Forumsmaskottchen.

Es funktioniert also.

Deshalb braucht man nicht warten und auch nichts zu vertagen.
Wir können einfach mal die Tastatur loslassen, zum nächsten Spiegel zu flitzen und zu schauen, ob wir gerade stehen.
Ein Spiegel, in dem wir uns ganz sehen können, ist ganz, ganz wichtig.
Kauft euch gerne, wenn ihr das nächste mal in einem Baumarkt seid, eine Lotschnur. Oder bastelt euch eine selbst. Die klebt ihr an den Spiegel.

Und schaut euch gut an.
Denkt euch vielleicht farbige Punkte an den Wangenknochen, den Schultern, den Hüftknochen, den Knien und den Fußspitzen.
Diese Punkte vergleicht ihr mit der Lotschnur auf eurem Spiegel und schaut, wo überall ihr nicht ganz symmetrisch seid, und zwar von vorne und auch von der Seite.

Bekommt jetzt bloß keinen Schreck und werdet mir nicht traurig.
Staunt viel eher, wie lange und oft ihr schon in euren Spiegel geschaut habt.
Und dabei euch doch nie richtig gesehen habt.

Fangen wir nun an, die Körperhaltung zu korrigieren.
Stellen wir uns also mal richtig gerade hin.
Egal, wie lange es dauert.
Egal, wie komisch und „schief“ uns diese neue Position vorkommen mag.
Egal, wenn es nicht gleich klappt.

Diese kleinen Korrekturen in der Körperhaltung bewirken wenige Minuten danach eine vollkommen andere Verteilung der Körperenergien und des Blutes.
Spüren wir, wie sich das anfühlt, oft empfinden wir dies als Wärme.

Egal, wenn die Tränen fließen.
Sie wollten schon so lange mal heraus.
Alles, was raus ist, kann drinnen keinen Schaden mehr anrichten.
Müssen wir nicht auf unseren vielleicht schon steif gewordenen Schultern mit herumschleppen.

Unser Körper lernt schnell, sehr schnell.
Wiederholen wir diese Übung einige Tage lang, dann wird jedes Mal neues Gefühl in Bewegung gebracht. Was raus muss geht raus, Was rein muss geht rein. Die Dinge in uns nehmen nach und nach wieder den richtigen Platz ein. Sie platzieren sich.

Im Laufe der Zeit können wir das Gefühl erinnern, wie es ist, wenn wir gerade stehen.
Und schon mal ohne Spiegel korrigieren, vielleicht, wenn wir unterwegs sind.
Wir können auch fühlen, ob wir gut stehen, oder nicht so gut.

Mag sein, der Bauch macht noch einige Probleme.
Ihn haben wir vermutlich vernachlässigt.
Nie hat er so funktioniert, wie wir es wollten!!
Ist egal.
Ab sofort verlangen wir nichts mehr von ihm.
Immerhin haben wir einen Bauch, und das ist schon mal wunderbar.

Der Bauch ist da.

Tag für Tag macht der so Sachen, die hätten wir zwar gerne etwas anders.
Heute soll uns das egal sein. Immerhin:

Der Bauch arbeitet.

Seit wir junge Mädchen waren, warnten uns unsere Mütter vor einer ungewollten Schwangerschaft. Ärzte unterstützen dies mit Antibabypillen. Seit wir junge Mädchen sind, wissen wir also:

Der Bauch ist fruchtbar.

Seit wir kleine Kinder waren, spielten wir mit Puppen. Heute haben wir vielleicht einen Hund oder eine Katze. Ist egal. Wir wissen, dass die Anlage, Kinder aufzuziehen und sie ganz, ganz doll zu lieben seit diesen Kindertagen tief in uns verankert ist. Der Partner, um diese unsere Veranlagung einst auch leben zu können ist unser Bauch.

Wir stellen uns in den Dienst unseres Bauches.

Das hätten wir vielleicht gern anders. Wir hätten gerne die Trillerpfeife in der Hand und gäben den Ton an. Ist egal. Ab heute begreifen wir, dass dies nicht so funktionieren kann.
Wir haben ihn gerade kurz spüren können.
Dieses zauberhaften, hauchdünnen Faden, den wir wieder erkennen. Der hauchdünne Faden , an dem wir uns entlang bewegen, für einen kurzen Moment wissend, dass alles, was wir Menschen zum Leben , Überleben und Fortpflanzen benötigen, in einem riesengroßen Pool versammelt ist. Und wir wünschen uns vielleicht, dass wir an diesen Wissenspool wieder und wieder herantreten können.

Wir schauen unseren Bauch an, fühlen wie er endlich mal wieder warm wird. Und erhalten so unseren Respekt wieder vor diesem heiligen Raum.

Wir respektieren die Wunder, die ihm innewohnen.
Wir respektieren seine Macht und Intelligenz.
Und endlich einmal sagen wir ihm das auch.

„Lieber Bauch, ich spüre dich.
Und ich danke dir, dass du da bist.
Endlich erkenne ich deine wirkliche Bedeutung.
Und ziehe meinen Hut davor.

Ich begreife, dass du klüger bist, als ich.
Und ab sofort lass ich dich tun und lassen was immer du für richtig hältst.
Denn DU kennst das Geheimnis um unsere Kinderseelen.
Denn DU bist ein Werkzeug meiner Fruchtbarkeit.
Denn DU bist der heilige Raum.

Ich überlasse dir das Ruder.
Ich lerne von dir.
Ich beobachte dich, und versuche zu verstehen,
wie ich dir helfen, dich unterstützen kann.

Ich stelle mich in deinen Dienst.

Ich fange an, dir wieder zu vertrauen, denn ich weiß, dies wird dir gut tun.
Ich verstecke dich nie wieder.
Ich werde auch nie wieder versuchen, dich weg zu hungern.
Ich hole dich an den dir zustehenden Platz zurück.

Ich stehe wieder gerade.
Und das steht mir gut.

Ich fühle deine Wärme.
Und bin nie wieder gemein zu dir.

Ich achte ab sofort jedes deiner vielen kleinen Zeichen,
erkenne das Wunderbare darin.

Und danke dir dafür.

Jeden Tag.“

Lieber Gruß
Biggi