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Der Gral und die Obstschale

 

Der Gral und die Obstschale

 



Ich sitze hier und frage mich: Wie kann ich all dies, was an Verhaltensmustern wichtig ist, auch endlich in die Herzen und Köpfe aller Mamis hier hineinpacken, und so sichern, dass es da auch drin bleibt????

Vielleicht ist das ja vermessen von mir, schließlich dürft ihr denken und fühlen wie ihr wollt.

Ich kann es aber nicht lassen. Nicht heute. Ich setze euch hier daher nochmal das Posting von Nicole herein, dieses war der Anlass zur Goldmarie. Und gleichzeitig gibt es noch einen weiteren wichtigen Gedanken wieder:

Sein wie die Kinder.
Das Leben nehmen wie es ist.
Sich selbst nehmen, wie man ist.

Und nicht an sich vorbei wollen.
Sondern im Hier und Jetzt sein.


Wisst ihr, man kann mit vielen Dingen schwanger sein.
Im Grunde genommen könnte ich sogar sagen, der Architekt, der die Golden Gate Bridge gebaut hat, ging vorher mit ihr schwanger. Sehr lange vermutlich. ich stelle mir vor, wie er vielleicht eines Tage morgens aufwachte, in seinem Bett lag, und sich eine kleine Brücke vorstellte.
Er stand auf, ging zur Arbeit, aber die konnte er nicht so richtig erledigen, er war nicht konzentriert, weil sich in seine inneren Bilder immer wieder die kleine Brücke schmuggelte.

So verging Tag um Tag. Und aus der kleinen Brücke wurde Golden Gate.

Die  Gedanken an die Brücke ließen den Architekten nicht mehr los. Im Gegenteil, je mehr er versuchte, diese Gedanken beiseite zu drängen, desto größer, desto lauter wurden sie in ihm.
Er saß bei seiner Arbeit und sollte doch ein Haus bauen! Geld verdienen. Er WOLLTE ein Haus bauen. Aber das ging nicht. Die Brücke drängte sich immer wieder auf.

Also musste er diese Brücke bauen. Und weil er sie solange verdrängt hatte, war sie eine riesige Brücke geworden, ein Lebenswerk?

Als die Brücke schließlich fertig war, baute er ein Haus nach dem anderen, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. So, wie andere Architekten eben auch einfach nur Häuser bauen.

So war das auch mit der Obstschale. Denn so ist das immer im Leben. Wenn wir vielleicht mit etwas anderem "schwanger" gehen, dann müssen wir dies erst hervorbringen, bevor wir uns der nächsten "Schwangerschaft", dem nächsten Schöpfungsakt zuwenden können.


Solange wir uns weigern hervor zu bringen, was augenblicklich in uns reift, wenn wir uns weigern die Brücke zu bauen, oder die Obstschale, dann werden wir auf der Stelle treten. Und das ist doppelter Schaden, denn all unsere Energie verwenden wir, um uns gegen das Hier und Jetzt zu wehren, um die Brücke zurück zu stopfen in den fruchtbaren Leib. So sehr, dass wir dann wohl nicht mehr so ganz am Leben mehr teilnehmen sie früher einmal und vielleicht sogar blind werden, für die Geschenke des Lebens.

Wenn es die Brücke nicht gibt, gibt es auch keine Häuser.

Wenn wir die Wut nicht herauslassen, kommen wir nicht an die Zuversicht.


Wenn wir die Angst nicht verarbeiten, können wir das Vertrauen nicht wieder finden.


Gebären wir also eines nach dem anderen.
Dann sind wir wieder Gebärende, so wie es sein soll.
Dann gebären wir eines nach dem anderen.
Und bauen am Ende auch wieder Häuser.

Ich umarme euch ganz dolle,
hier noch mal zur Erinnerung Nicoles Posting:


Liebe Frauen!

Auch ich war mit in Weimar dabei, und es hat mir ganz viel gebracht. Minni hat das Wesentliche schon zusammengefasst, dem kann ich mich nur inhaltlich voll anschließen - danke Ilka.
Aber etwas möchte ich (vielleicht an Biggis Stelle - es war ja ihr Traum) euch nicht vorenthalten, hat es doch so viel Inhalt.

Also, am Sonntagmorgen unseres Seminars begann Biggi mehr oder weniger mit folgenden Worten:
"Ich hatte heut Nacht einen Traum, den möchte ich Euch mal
erzählen..."

Sie träumte, eines Tages den Wunsch verspürt zu haben zu töpfern - so richtig mit einer Töpferscheibe, denn nur das wäre das wahre Töpfern, denn nur das kommt so richtig aus der Mitte. Also machte sie in ihrer riesengroßen Küche Platz, besorgte sich eine Töpferscheibe und wunderschönen Ton und alles was man halt so braucht und begann. Sie begann halt zu töpfern, so wie man alles halt irgendwie beginnt. Ihr schwebte eine Obstschale vor, ja sie wollte so gern eine schöne, weitausladende Obstschale töpfern. Aber es ging nicht. Sie konnte keine Obstschale formen, alles was sie machte bekam irgendwie nichts ausladendes, sondern strebte immer irgendwie nach oben. Völlig frustriert ging sie zu einer Frau, die sich sehr gut im Töpfern verstand. Die sagte ihr, sie müsse herauslassen was in ihr steckt, sie müsse ihre Hände formen lassen, was diese gerade formen möchten. Sie könne nichts erzwingen, sie solle schauen, was aus ihrem Innersten gerade heraus will.


Also begann sie erneut zu töpfern, diesmal ohne jedes Ziel. Und was kam heraus? Ein Gral. Ein hohes Gefäß ähnlich einer Vase. Für sie war es der Gral, der Gral den sie sich vorstellte, als sie das Buch von Marion Zimmer Bradley "Die Nebel von Avalon" gelesen hatte. . Diesen Gral hatte sie getöpfert.


Es war nicht die Zeit für eine Obstschale, es war Zeit für einen Gral. Und sie töpferte noch viele Grals und verkaufte diese auf dem Trödelmarkt. Sie war richtig glücklich über diesen ihren Gral und hatte gar nicht mehr das Bedürfnis, eine Obstschale zu formen. Es war halt Zeit für den Gral, und das wusste sie jetzt.

Ich konnte für mich herausnehmen, dass es manchmal für etwas ganz anderes Zeit ist, als man es sich grad so denkt. Zum Beispiel kann es im Moment vielleicht eher Zeit für einen beruflichen Wechsel als für den Wunsch nach einem Kind sein. Es gibt so viele Beispiele und jede von Euch kann sicher selbst ein für sich passendes Beispiel finden.

Sicher könnt Ihr den Kern dieses Traumes verstehen und für euch etwas herausnehmen. Ich fand ihn einfach wunderschön und sehr hilfreich.

Vielleicht schreibt Biggi ja selbst noch was dazu.

Es grüßt euch ganz lieb Nicole, die gespannt ist, was sich in ihrem Leben so alles als Gral und was als Obstschale entpuppt.