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Aktion: Kliniken mit einem Notfallkistchen ausstatten
Die Klinikaktion der Schmetterlingskinder

Die Klinikaktion der Schmetterlingskinder

 

In einer wundervollen und bisher nie da gewesenen Aktion statten couragierte Menschen die Klinken und Kreißsäle mit einem Notfallkistchen aus, das alles enthält, was Personal und betroffene Eltern im Fall einer stillen Geburt benötigen.

Handarbeitszirkel, Näherinnen, Strickerinnen- unterstützen diese Aktion, durch das anfertigen besonders kleiner Bekleidungsstücke für die verstorbenen Kinder. So haben die Stationen ab sofort die Möglichkeit jedes Kind, und sei es auch noch so klein oder früh geboren, pietätvoll zu bekleiden. In den Kistchen liegen darüber hinaus hilfreiche Informationsbroschüren und Kontaktadressen für die Eltern bereit.

Viele ehrenamtliche Helfer unterstützen durch Tatkraft, Engagement und vor allem durch Spenden

 

 

Zur Homepage der Klinikaktion

Das Feedback der Klinken auf diese Aktion ist durchweg positiv!

 

April 2009´
Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen:

„Heute wurde bei uns ein Mädchen in der 25. Schwangerschaftswoche still geboren und wir haben den Eltern die Klinikbox der Initiative Schmetterlingskinder überreicht. Den Eltern tat es gut, ihrer Tochter etwas auszusuchen, was sie dann tragen konnte. Sie war sehr klein und zart, ihre Eltern haben ein wunderschönes Einschlagtuch gewählt mit Stoff auf dem Schmetterlinge waren. Sie haben auch ein Abschiedsfoto von der Kleinen gemacht und der Vater hat sich sehr für die Sachen bedankt und für die Idee. Er war so dankbar und ich denke es hat ihnen sehr viel geholfen, dass sie die Kleine nicht einfach in einem Handtuch "abgeben" mussten. (…) Hut ab vor den Leuten, die die Sachen nähen im vollen Bewusstsein, dass sie es für ein gestorbenes Kind tun. Aber wenn sie die Tränen vor Dankbarkeit des Vaters gesehen hätten, dann wüssten sie, dass es genau das richtige ist. Er war traurig, es war Schmerz in seinem Blick… aber auch unendliche Dankbarkeit dafür, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und die Mühe seiner Tochter etwas zu nähen, das sie auf dem Weg begleitet. Die Farben auf dem Stoff sind so fröhlich gewesen und er sagte, genau deshalb hätten sie das gewählt. Egal wieviel negatives ihr zu der Aktion hört, macht weiter: denn es gibt Menschen, die euch dankbar dafür sind, die damit spüren, dass sie nicht alleine sind. Und selbst wenn dieses kleine Mädchen das einzige Kind bliebe, was die Sachen bekommen hätte – es hätte sich schon gelohnt, denn dieses Kind wird in Würde bestattet werden und das ist schon ein Riesenerfolg.“

 

April 2009
Eine Ärztin aus Rheinland-Pfalz

“Natürlich nehmen wir gerne Ihre Sachen. Wir wären ja dumm, wenn wir es nicht täten, denn Sie wissen ja selbst, dass wir für die kleinen einfach nichts zur Verfügung haben. Es ist einfach großartig, was Sie mit dieser Aktion leisten. Ich weiß noch, dass ich manchmal wie eine Verrückte in der Kiste mit Frühchenkleidung gesucht habe und selbst die kleinsten Mützchen waren doch noch viel zu groß  (...)

Und diese Kleidung ist sehr gut geeignet, denn es kommt z.B. bei medizinisch iniziierten Schwangerschaftsabbrüchen auch gerne zu Mißbildungen und man kann die Kinder mit diesen Einschlagdecken oder Säckchen komplett bekleiden. Ganz oft haben die Kinder auch kleine Hämatome am Kopf, die man mit den Mützchen abdecken kann. So kann man sie auch schön fotografieren, ohne dass die kleinen `Makel ´zu sehen sind. Das schafft eine wunderschöne und bleibende Erinnerung für die Eltern.”

 

Mai 2009
Eine betroffene Mutter aus Nordrhein-Westfalen

“Ich bin so dankbar, dass mir jemand die Möglichkeit gegeben hat, meine Babys zu bekleiden. Die wunderschönen und mit so viel Liebe hergestellten Sachen haben mich sehr berührt. Es hat sich für mich so gut angefühlt, meine Babys bekleiden zu dürfen. Es hat mir das Gefühl gegeben, wenigstens noch irgend etwas tun zu können. Wenn ich irgendwann den Schmerz überwunden habe, möchte auch ich anfangen, für die Schmetterlingskinder zu nähen.”

 

Mai 2009
Eine Hebamme aus Nordrhein-Westfalen

“Ich finde eure Aktion einfach toll. Vor allem die Einschlagdecken und Schlafsäckchen sind wunderbar geeignet. Sie geben gerade den kleineren Kindern viel Stabilität und doch sind sie komplett darin eingewickelt. Viele Eltern trauen sich aufgrund der Zerbrechlichkeit nicht, die Kinder in den Arm zu nehmen. Durch die Decken sind sie richtig schön eingewickelt und die Eltern werden die Scheu sicher viel eher verlieren. Auch die kleinen Windeln sind gut geeignet. Man kann ein Stück Mull hinein legen und das Kind damit wickeln. (...)

Wir haben die Kinder bisher nur in Tücher einschlagen können, da wir sonst nichts hatten. Auch ein Moseskörbchen hatten wir nicht und mussten die Kinder in eine Nierenschale legen.”

 

Mai 2009
Eine Hebamme aus Rheinland-Pfa
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“Wir hatten neulich ein totgeborenes Mädchen in ca. der 20. SSW. Ich habe das Kleine mit einem Schlafsack bekleidet und ihr noch ein Mützchen dazu angezogen, damit sie es schön warm hat. Die Eltern waren sehr froh darüber, dass ihr Kind so kuschlig eingepackt war. Ich habe ein Schlafsäckchen in rosa gewählt. Die Eltern konnten es öffnen und sich das Kind komplett betrachten, wenn sie es wollten. Ansonsten war das Kind vollständig bedeckt, was ich besonders gut geeignet fand. Ich hatte das Gefühl, dass die Eltern sehr dankbar dafür waren, dass sich hier jemand die Mühe gemacht hat, etwas für ihr Kind mit Liebe zu stricken.”

 

Mai 2009
Eine Vor-Ort-Helferin aus Bayern

“Ich hatte ein Gespräch mit der Hebamme aus dem genannten Klinikum. Sie war sehr begeistert von unserer
Aktion! Nach unserem Gespräch beschloß sie, sich jetzt noch mehr einzusetzen und dafür zu sorgen, dass in ihrem Haus alle Frauen im Kreissaal entbinden können, unabhängig von der SSW. Sie findet die Betreuung auf Station schon lange unzumutbar und angestoßen durch euer Projekt will sie nun endlich versuchen, etwas dagegen zu unternehmen. Außerdem hat sie mir angeboten, bei einem Hebammentreffen zu referieren und unser Projekt vorzustellen. Sie hat auch die Telefonhotline der Frauenworte sehr gelobt, denn bisher hatte die Klinik keine Adressen, die sie an die betroffenen Eltern weitergeben konnte.”

 

Mai 2009
Eine Ärztin aus Rheinland-Pfalz

“Wir sind auch sehr dankbar für die vielen Informationsschreiben zur Hilfe. Ich glaube, dass es vielen Eltern leichter fallen wird, erst einmal am Telefon oder online Hilfe zu suchen, denn der Mut zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen, fehlt oft. Ich empfehle das jedem betroffenen Elternpaar, weiß aber, dass es nicht immer in die Tat umgesetzt werden kann. Es ist sehr gut, dass die Eltern durch die Informationsschreiben und die Telefonnr. Hilfe zur Selbsthilfe finden können.”

 

Juni 2009
Ein Pathologe aus Nordrhein-Westfalen

“Bisher habe ich immer meine Partnerin darum gebeten, etwas für die ganz kleinen still geborenen Babys zu nähen. Ich konnte sie einfach nicht nackt in die Särge legen, denn ich fand das furchtbar traurig!Auch habe ich versucht, den meisten wenigstens einen kleinen Teddybären oder ein Stofftier mit in den Sarg zu legen. Aber wir schaffen das nicht immer, denn wir haben das immer selbst hergestellt und aus Spenden fianziert. Umso froher bin ich, dass es nun endlich eine Initiative gibt, die sich dieser Problematik annimmt. Außerdem haben die betroffenen Eltern nie davon erfahren, dass ihre Kinder bekleidet den letzten Weg angetreten haben, denn wir haben sie ja erst angezogen, wenn sie hier in die Pathologie kamen und die Eltern sie nicht mehr gesehen haben.”

 

Juli 2009
Eine Ärztin und Hebamme aus Nordrhein-Westfalen

“Wir sind sehr angetan über die Sachen. Sie sind wirklich süß und vorher hatten wir so etwas nie. Die Kleinsten wurden bisher in Tücher eingeschlagen, aber das ist nicht dasselbe.”

 

Juli 2009
Eine Hebamme aus Hessen

“Wir haben wirklich großen Respekt und Hochachtung vor Ihrer Aktion und Ihrer Arbeit. Die größeren stil geborenen Babys bekleiden wir schon immer mit gespendeter Babykleidung. Aber gerade für die kleinsten (Spätaborte) haben wir nichts zur Verfügung. Wir haben sie immer nur in Handtücher einschlagen können und sind darum sehr froh, dass wir von Ihnen nun die Einschlagtücher und Schlafsäckchen bekommen dürfen.”

 

Juli 2009
Eine leitende Hebamme aus Hessen

“Das ist wirklich eine tolle Aktion. Wir hatten hier bisher eine ältere Dame, die uns auf Zuruf etwas für die kleinsten gestrickt hat. Aber diese konnte das auch nur so erarbeiten, wie sie Zeit hatte. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt immer etwas zur Hand haben, denn daran hat es uns bisher gefehlt.”

 

Juli 2009
Eine Vor-Ort-Helferin aus Nordrhein-Westfalen

“Ich habe im Gespräch mit der Klinik auch noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass auch die Frauen, die vor der 20.-25. Woche entbinden, in den Kreissaal gehören, da sie genauso Schmerzen haben wie alle anderen und das Recht haben müssen, von einer Hebamme versorgt zu werden. Man konnte mir dort natürlich nichts versprechen, hat es aber als Denkanstoß gesehen. Man war sehr begeistert von all den Kleidern und auch mir selbst standen die Tränen in den Augen. Auch die Karten hat man gerne behalten, weil sie so süß und liebevoll gemacht sind.”

 

August 2009
Eine Vor-Ort-Helferin aus Nordrhein-Westfalen

“Ich habe mit dem Chefarzt der Pathologie gesprochen. Er war hellauf begeistert und wollte sofort einen Termin. Die Sternenkinder liegen ihm ganz besonders am Herzen und die Klinik hat sich unheimlich gefreut, dass es endlich ein Angebot für diese gibt.”

 

August 2009
Eine Angestellte des Pflegedienstes aus Baden-Württemberg

“Wir möchten unbedingt eine Ihrer Klinikboxen haben, denn wir tun so viel es geht für die Sternenkinder. Bei uns werden die kleinsten immer in Handtücher geschlagen, aber wenn sie ganz klein sind, kann es natürlich passieren, dass wir nichts für sie haben. Wir möchten Ihnen unseren großen Respekt für Ihre Arbeit aussprechen und möchten auch gerne, dass Sie Ihre Aktion bei unseren Hebammenmeetings vorstellen, um die Angestellten des Kreissaals noch einmal auf die Bedürfnisse der Sternenkindereltern hinzuweisen, damit wir diesen mehr Hilfe und Unterstützung zukommen lassen können.”

 

So kann jeder diese Aktion unterstützen

 

Bankverbindung des Spendenkontos:

Frauenworte e.V.
Kreissparkasse Gotha    Konto: 525 003 967    BLZ: 820 520 20

Für Überweisungen aus dem Ausland hier die IBAN und BIC:

IBAN: DE49 8205 2020 0525 0039 67
BIC : HELADEF1GTH

Verwendungszweck: Klinikaktion -  bei beliebiger Spende

oder für die Ermöglichung einer Boxenpatenschaft:

Verwendungszweck: Boxenpartnerschaft.

 

Birgit Zart, Oktober 2009