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Fruchtbare Väter
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Wenn Spermien reden könnten

Humor darf sein......

Abstecher ins Labor – 1400 Umdrehungen aus der Sicht eines treuen Spermiums im Testbehälter:

 

 

„Hilfe! Was ist das denn und wo bin ich?

Ich sollte doch jetzt mit all meinen Freunden und Kollegen unterwegs sein in die wunderschöne Vagina unserer Angebeteten. Das ist übrigens der schönste Weg des Lebens! Gemütlich, geborgen, ja fast verborgen darf ich sagen, und auf jeden Fall intim. Sehr, sehr intim. Denn dieser Weg hat ein heiliges Ziel: Die Entstehung eines neuen Menschen durch die Vereinigung zweier sich Liebender. Sie vollzieht sich im Dunkeln, verborgen in der Körperwärme der zukünftigen Mutter, denn der Beginn des Lebens findet immer im Nichtwissen statt. Er ist neutral. Seit Anbeginn der Zeit trägt jeder einzelne von uns dieses Wissen in sich und strebt diesem Ziel entgegen. Wir sind dabei. Und es geht nicht ohne uns.

 

Und nun? Wo bin ich hier? Fast alle von uns sind in einem riesigen Swimmingpool gelandet. Es ist hell hier, und schweinekalt, ach Du Schreck! Wir müssen hier sofort raus. Jungs, kennt jemand den schnellsten Weg raus hier? Beeilt Euch bitte, findet den Ausweg, lange halten wir das nämlich nicht durch“.

 

20 Minuten später:

 

„Habe gerade eine neue Info vom Chef. Das hier wird gar keine Vereinigung, sondern eine Art Olympiade. Eine Leistungsüberprüfung. Also: Alle sofort wieder beruhigen und Kräfte schonen, ich glaube, die Prüfung hat noch gar nicht angefangen. Ruht Euch alle aus, und wenn’s losgeht: Alle besonders viel Mühe geben, das kriegen wir gewuppt! Kuschelt Euch eng aneinander und wärmt Euch gegenseitig. Warten wir ab, bis es losgeht.“

 

10 Minuten später:

 

„Der Chef sagt, jetzt kommt gleich ein schickes Karussell, wir sollen uns nicht wundern. Wir sollen anscheinend vorher noch ein bisschen Spaß haben. Na prima. Oh, es geht wohl schon los. Ist n Bisschen dunkel hier und immer noch schweinekalt. Aber es fängt an zu drehen, Jungs, der Spaß kann beginnen.“

 

2 Sekunden später:

 

„Also, ehrlich gesagt, ist das Ganze für meinen Geschmack etwas zu schnell. Und es wird immer noch schneller und noch schneller. Jungs, ganz ehrlich, das ist nicht mein Ding. Mir ist schwindelig, mir ist schlecht, ich habe nicht die geringste Ahnung, wo oben und unten ist und ganz ehrlich: Ich hab euch alle lieb, aber mir wird das hier allmählich zu eng mit euch. „

 

2 Sekunden später:

 

„Hallo Chef, Du musst sofort dieses Karussell anhalten. Es macht überhaupt keinen Spaß hier!

Die ersten von uns sind schon bewusstlos. Der Rest kotzt durch die Gegend und alle halten sich an den Händen, damit wir hier nicht vollends die Orientierung verlieren. Das Karussell muss kaputt sein, sofort anhalten!“

 

20 Minuten später:

 

Hallo Chef. Tut uns leid. Wir sind jetzt nicht mehr sehr viele. Einige haben es nicht überstanden, dein Karrussell. Ich weiß auch gar nicht, ob es hier noch jemanden gibt, der keine Blessuren davon getragen hätte.

Ich bin auch etwas aus der Form geraten. Der Kollege gleich neben mir hat ne Dicke Beule am Kopf, ein anderer hat seinen Schwanz gebrochen. Viele sind tot. Und die, die noch Leben, kotzen immer noch.

 

Wir brauchen jetzt Zeit. Wir wollen jetzt nichts mehr. Wir wollen nirgendwo hin. Wir müssen uns ausruhen. Wir haben auch keinen Hunger.

Und vor allem wollen wir eines nicht: Ausgerechnet jetzt !!!! an deiner blöden Olympiade teilnehmen.

 

Das war echt eine blöde Idee.