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Der KokonDie Abwehrkraft will trainiert seinDie Trauer der Mütter ist eine InstanzMutter und Kind verbindet ein unsichtbares BandMan kann nur dankbar sein, für alles was lebtMutterliebe

Die Trauer der Mütter ist eine Instanz

 

 

Alle Frauen tragen sie in sich: Die Trauer der Mütter.

Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob sie im körperlichen Sinne Mutter sind, oder nicht.

Eine jede Frau trägt das Potential zur Mutterschaft, und verfügt somit auch über einen Raum, der den mütterlichen Schmerz und die Trauer der Mütter verwaltet.

Wenn wir in der systemischen Aufstellung einer hier und heute real trauernden Frau „ihre“ Trauer an die Seite stellen, dann stellt sie sich zunächst als das dar, was wir ihn ihr vermuten: als Trauer eben.

Wenn wir geduldig weiter arbeiten, dann erleben wir eine Transformation, eine Veränderung dieser Trauer. Sie verändert sich in „ ich bin Deine Trauer und die Trauer Deiner Mütter bis zum Anbeginn der Zeit“.

Dies ist in der Arbeit ein wichtiger Aspekt, den wir bitte nicht vergessen wollen. Denn dies bedeutet nicht einfach: „Du lieber Himmel, jetzt darf ich auch noch für meine ganze Sippe mittrauern!“ Dies geschieht offenbar ohnehin. Hilfreich ist hier vielmehr das Wissen: „Wenn meine Mütter schon so lange trauern, dann haben sie Kompetenzen errungen, mit Trauer umzugehen, sie ins Leben zu integrieren. Und diese gesammelten Trauerkompetenzen sind ebenfalls ihr Vermächtnis an mich und ich tue gut daran, mich ihrer zu bedienen“.

 

Lassen wir also die Trauer getrost an unserer Seite stehen. Nehmen wir sie an. Sagen wir ihr: „Danke, dass du da bist“. So gehen wir aus dem Widerstand gegen die Trauer. Machen wir sie zum Partner. Und dann bekommen wir nach und nach einen Zugriff auf die versammelten Trauerkompetenzen quer durch die Jahrhunderte. Und das kann unendlich hilfreich sein.