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Schwermetalle 2

Es ist nicht so ganz einfach, die Schwermetallwirkungen im Körper zu erkennen. Zu vielseitig und vielschichtig sind sie.

Außerdem sind in unseren Füllungen immer mehrere Metallkomponenten vorhanden. Jede für sich könnte allein wirken.

Diese Liste soll eine Vervollständigung sein des Beitrages: "Schwermetallbelastung".

Zum einen, damit ihr einen kleinen Anhaltspunkt dafür habt, ob bei euch möglicherweise das Metall schon Symptome macht.

Zum anderen, und das ist meine größere Motivation, um den Weg des Quecksilbers zu erkennen, wenn ihr es mit der Chlorella ausleiten möchtet.

Mit einigen dieser Symptome in abgeschwächter Form könnte die eine oder andere also während der Ausleitung rechnen.

Ich beginne hier einfach mal mit den häufigsten Quecksilbersymptomen. Das sind die Symptome, die das Quecksilber in unserem Körper hervorbringen kann, nicht muss. In der Regel hat ein Mensch auch nicht alle Symptome eines Mittel, immer nur einige, oder eine Symptomengruppe.

Bei manchen Menschen ist eher der Kopf-Hals-Nasen-Bereich betroffen, ein anderer ist vielleicht im Verdauungstrakt betroffen, eine anderer entwickelt vielleicht auch eher Allergien.

Etwas Vorsicht ist auch geboten, denn wann immer ein "Nichthomöopath" solche Arzneimittelbilder liest, dann findet er sich in JEDEM wieder. Lasst euch also nicht aufs Glatteis führen. Achtet vielmehr auf die Leitsymptome: Taubheitsgefühl und/oder brennenden Schmerz, wenn denn einer da ist.

Erinnert euch an das Entstehen eurer Symptome, welchen Weg haben sie im Laufe der Zeit durch eueren Körper genommen.

Während wir mit der Chlorella ausleiten, ist kurzfristig ja eine größere Menge Schwermetall im Körper unterwegs, und diejenigen unserer Symptome, die mit den Schwermetallen einhergehen, können sich verstärken. Das ist nur vorrübergehend so. Gut ist, wenn ihr wisst, was da gerade in eurem Körper geschieht.

Schauen wir uns die Symptome zunächst einmal im Kopf- zu- Fuß-Verlauf an. Das tun Homöopathen immer so, da sind sie sehr eigen

Akute Angina

Schleimhautschwellung

Zusammenschnürender oder stechender Schmerz, auch brennend

Erschwertes Schlucken

Schmerzhaft bis zu den Ohren sich hinziehend

An der schlaffen, schmutzigen, geschwollenen Zunge kann man manchmal die Zahnabdrücke sehen – dies ist eigentlich IMMER ein Hinweis auf Quecksilber.

Symptomatik verschlimmert sich nachts

Der Mundgeruch ist faulig

Der Geschmack kann metallisch, süß oder faulig sein

Es gibt viele Formen der Angina und nicht jede hat eine Quecksilbercharakteristik. Hat eine Angina aber diese hier beschriebenen Eigenarten, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Quecksilbereinfluss auszugehen. Dabei ist es weniger wichtig, WANN die Angina so war oder ist.

Akute, subakute oder chronische Entzündung einer Schleimhaut mit Neigung zur Eiterung

Schleimhautentzündungen

Akute Entzündung einer Schleimhaut

Wie haben viele Schleimhäute, es kann sich also handeln um:

Bindehautentzündung der Augen

Zahnfleischentzündung

Schnupfen

Bronchitis, Lungenentzündung

Husten trocken in der Nacht, feucht am Tag

Blasenentzündung, Nierenentzündung , besonders, wenn diese in der Schwangerschaft auftreten, oder diese nach einem Schnupfen mit Rachenentzündung folgen, die Erkrankung also "abgestiegen" ist.

Entzündungen der Leber, akut oder chronisch, Schmerzen werden schlimmer beim Liegen auf der rechten Seite, langsame Verdauung mit Übelkeit und Aufstoßen

Darmentzündungen und –Geschwüre

Morbus Crohn

Durchfallerkrankungen

Hämorrhoidalentzündungen, brennend!!

Gebärmutterentzündung

Entzündung der äußeren Genitale.

Gemeinsam finden wir hier die Schwellung, die Neigung zur Wiederkehr der Symptome oder zur Chronizität.

Verschlimmerung Nachts, brennende Schmerzcharakteristik

Akute Entzündungszustände überhaupt

Quecksilber kann so vieles "entzünden". Ein Vorliebe hat es unter anderem aber für Haut, Schleimhaut und Unterhaut.

Abszesse der Haut oder des Unterhautfettgewebes, eitrige Hauteruptionen

Zahnabszess, Gefühl von Verlängerung oder Lockerung der Zähne

Auch hier ist der Schmerz meist stechend oder brennend.

Sie neigen zur Eiterung, der übel riechen kann. Mini-Geschwürsbildung.

Gesunde, plombierte Zähne entwickeln Entzündungen an den Zahnwurzel, meist schmerzlos, oder nur spürbar bei Erkältungen.

Erkältungen ziehen gerne in die Nebenhöhlen und setzen sich dort fest.

Die manchmal übelriechenden Schweiße sind erscheinen klebrig, bringen aber keine Erleichterung, das gilt für den Krankheitszustand.

Ich habe finde, man kann Quecksilber ohnehin viel besser im Krankheitszustand erkennen. Dabei ist es weniger wichtig, um welche Krankheiten es sich handelt, als WIE sie sich anfühlen, WIE ihre Modalitäten sind.

Viele "Quecksilbermenschen" spüren z.B. eine Erkältung oder eine andere Krankheit nahen, weil sie sich ankündigen manchmal durch Knochenreißen, oft aber durch einen kleinen Schmerz oder ein Jucken in den Zähnen.

Juckreiz und Schmerzen, schlimmer durch Bettwärme, Nachts und beim Schwitzen.

Der Quecksilberpatient schwitzt häufig nachts, das ist auch ein häufiges Symptom, welches die Chlorella dann wieder hervorbringen kann.

Bläschen, Pusteln, Hautrisse und –Schäden, die dazu neigen, sich oberflächlich zu verbreiten, häufig mit Beteiligung der lokalen Lymphdrüsen, mit Neigung, immer wieder mal zu kommen, wie z.B. Herpes labialis.

Entzündungen oder Schmerzen der Knochen

Auch Empfindlichkeit der Gesichtsknochen

Schmerzen der Gesichtsknochen zum Ohr hin ausstrahlend

Typ:

Nervöse Unruhe und Mobilität, ist oft hastig und ängstlich, neigt jedoch zu schneller Ermüdung.

Empfindlichkeit gegen Wetterwechsel

Wetterfühligkeit

Quecksilbriges Temperament: "Himmelhochjauchzend" wechselt mit "zu Tode betrübt"

Enthusiasmus wechselt mit Willensschwäche

Träumt von Luftschlössern, die sie aber nicht bauen kann.

Gemüt

Die Gemütssymptome finde ich persönlich am gemeinsten, seien sie nun durch Quecksilber selbst verursacht, oder aber durch die Ausleitung noch mal hervorgekramt.

Viele meiner Patientinnen erinnern sich unter der Chlorella daran, dass ihnen solche Gemütssymptome aus der eigenen Vergangenheit sehr wohl erinnerbar sind. Und sagen oft, sie wären eigentlich froh gewesen, diese endlich hinter sich gebracht zu haben.

Ich finde diese Zustände auch schwer zu beschreiben, obwohl ich sie schnell erkenne, wenn ich sie sehe, ich versuche es mal mit meinen eigenen Worten, bevor ich wieder in die Literatur zurückkehre:

Es kann sein, du wachst mit einer Wut im Bauch auf, und weißt aber nicht, wo sie her kommt.

Das kann doll sein, es kann aber auch ganz leicht sein, dann fühlt es sich an wie ein Unwohlsein, wie Gramsein, ein wenig schlechte Laune haben. Aber: alles ohne ersichtlichen Grund.!!

Das ist sicherlich das Besondere. Normalerweise geraten wir in Gemütswechsel MIT Grund, und dann ist das auch ok so, diese Gemütslagen gehören alle zu unserem privaten, persönlichen Repertoire. Unter Quecksilber aber scheinen sie uns zu "überfallen", dann ist es, als hätte uns jemand Wut, Aggression, Ungeduld, Unruhe, Unzufriedenheit mit einer großen Spritze einfach eingeflösst. Oft sitzen diese Gemütsvarianten "im Bauch". Also: Angst im Bauch, Wut im Bauch.

Wir werden zänkisch und zickig.

Wir meckern. Dabei waren wir doch so stolz, uns dies endlich abgewöhnt zu haben.

Wir sind überkritisch und ungerecht in unseren Beurteilungen, zanken auch mal, obwohl wir sehen können, dass dies falsch ist und zwecklos, tun wir dies aber doch. Und dann leiden wir an uns selbst.

In manchen Momenten können wir dies aber auch als überschwängliche Lebensfreude empfinden. Überpowert!

Zack, und kurz danach kommt dann schon die Obererschöpfung. Wir brauchen einen Mittagsschlaf. Obwohl wir nachts eigentlich ausreichend Schlaf haben, verschlafen wir oft, morgens wünschen wir oft, heute möge Sonntag sein, und wir müssten nicht aufstehen.

Dann stehen wir auf, aber es fällt sooo schwer.

Wir gehen mit unserer Umgebung anderes um. Eine Patientin hat mir dies mal so beschrieben:

"Es ist, als würde sich all meine Antennen, die mich für meine Mitmenschen empfänglich und sensibel machen, einfach eintrocknen und absterben. So unterhalte ich mich zwar mit den Menschen, bin aber weniger mit dem Herzen dabei. Mein Kopf hilft mir dann, ich tue halt so, als wäre ich so herzlich , wie sonst auch . Aber ich bin es nicht wirklich. Ich fühle mich abgestumpft, und das macht mir Angst!".

Quecksilber hat irgendwie etwas Zerstörerisches. Das ist manchmal die Aggression, die Wut. Manchmal aber ist dieses Zerstörerische auch ganz klammheimlich. Da kann es sein, dass wir Menschen, die wir lieben, so ganz durch die Blume, sehr verletzen.

Wir üben weniger Selbstkritik. Sind nicht mehr länger positive Täter, sondern Opfer. Es kann sein, wir traktieren unsere Männer, unsere Kinder, unsere Freunde. Dabei kann dann unser Verstand eben gerade noch begreifen, was wir da tun. Und er weiß, wir sollten uns schämen. Aber zu einem echten Schämen sind wir nicht mehr in der Lage, wir tun nur so.

Wir würden uns am liebsten mal ordentlich betrinken. Und wenn wir das dann vielleicht einmal tun, dann kommt ein Weltschmerz, der sich gewaschen hat. Wir tun uns unendlich selbst leid. Alle scheinen gegen uns zu sein, keiner sieht, wie es in uns aussieht. Wenn wir dann merken, dass wir ja diejenigen sind, die dies nicht mehr zulassen, dann würden wir am liebsten von der nächsten Brücke springen.

Wir träumen vom Tod, denken vielleicht heimlich nach, ob wir uns umbringen könnten, und wenn ja, wie. Aber dann ist dieser Zustand auch schon schnell wieder vorbei und wir vergessen unsere dummen Gedanken am liebsten wieder.

Quecksilber finden wir in Familien der untersten sozialen Schicht, morgens an den Imbissbuden, schnapstrinkend, zahnlos, verwahrlost. Ethisch und moralisch. Wir treffen Misshandlungen, treffen Inzest, Alkoholismus, Drogensucht und Zerstörung, Missbildungen, Fehlgeburten, Tod. Soweit kommt es, wenn Quecksilber über viele Generationen in Familien aktiv bleiben darf. Quecksilber hat mit Macht zu tun und es ist mächtig, wenn man ihm Zeit lässt. Dies ist eine extreme Beschreibung. Die Homöopathen merken sich diese Dinge quasi als Eselsbrücke, um dann im normalen Leben, im Kleinen auch die kleinste solcher Tendenzen aufspüren zu können, sollte sie sich zeigen.

Quecksilber kann uns also "verrutschen", "verrücken", "verrückt machen", es kann uns neben uns stellen, und zwar vorzüglich auf die Seite, die eine Tendenz in den sozialen Abrutsch bedeuten würde, würden wir sie nicht jeden Tag immer und immer wieder in uns bekämpfen. So würde Quecksilber aussehen können, wenn wir ihm die Zügel frei ließen.

Die Literatur formuliert dies natürlich anders, etwa so:

Allgemeiner Verfall

Geistige Schwäche

Langsames Antworten

Schlechtes Gedächtnis

Egoismus

Körperliche Schwäche

Abmagerung (kann aber auch Dickwerden sein)

Blässe des Gesichts

Rasche körperliche Ermüdbarkeit

Fortbestehen einer gewissen körperlichen Unruhe

Zittern der Extremitäten, Hände

Zittern, schlimmer durch Gemütserregung

Herzrhythmusstörungen

Tagesschläfrigkeit

Impulse zu Zornausbrüchen

Zwangsvorstellungen und Ängste, an etwas Schuld zu tragen oder verrückt zu werden

Übelkeit in der Schwangerschaft, mit reichlichem Speichelfluss, schlimmer morgens

Asthma

Schielen bei angestrengtem Sehen

Nachlassen der Sehkraft