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Mundhöhle-Gebärmutterhöhle/Zahnschmerzen-Sepia

Hallo, ihr beiden

Die Antwort ist: ja!

Das hau ich hier ganz oben mal so in die Tasten, weil ich nämlich ganz schön mit mir hadere- Ob das so ist, und wenn ja: WIE....

Mit vielen wenns und abers kann die Antwort "Ja" sein, und da ich ein wenig befürchte, dass ich das nicht klar genug rüber bekomme, mein Schlusswort also vorneweg

Im Prinzip hat die Sepia mit den Zähnen nicht viel zu tun.
Das bedeutet, dass man aus der reinen Arzneimittellehre heraus zu einem solchen Zusammenhang nicht kommen kann.

Dies wird aber widerlegt durch die Erfahrung. Ich habe die Sepia schon einige mal erlebt, und es war dann immer so, als ob sie auf Zahnprobleme aufmerksam machen wolle.

In der Regel sind es die klassischen "Herde" die sie uns aufzeigt.

Wann immer sie dies tut, muss ich an die Symbolik der beiden Höhlen denken:
Gebärmutterhöhle/Mundhöhle.
Oder an Sprüche, wie: Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn.

Manchmal denke ich aber auch an den Sepiakalk, der in Vogelkäfigen hängt, damit sich die Vögel ihren Schnabel (Entsprechung zu Zähnen??) daran wetzen können.


Mein Gefühl sagt mir, dass es einen klaren Zusammenhang gibt.
Ich könnte es halt nur nicht beweisen.

Ich glaube vor 2 Jahren stand mal in der AerzteZeitung, dass man auf einen Zusammenhang bestimmter Erreger in der Mundhöhle und Fehlgeburten gestossen sei.
(Ich habe vergessen, ob es Streptos oder Staphylos waren, sorry)

Wißt ihr, noch vor 30 Jahren oder so, da hat man es mit der "Herdsanierung" sehr ernst genommen.
Man kannte die Fernwirkung chronischer Entzündungsherde. Da gibt es verschiedene Wege, ein typischer wäre: Geht von den Mandeln übers Herz in die Gelenke. Auch die Nieren leiden immer unter chronischen Entzündungen. Und da wären wir schön ziemlich zentral, findet ihr nicht?
Aus diesem Wissen heraus wurden damal vermutlich Millionen Kinder ihrer Gaumenmandeln entledigt, sobald sie sich entzündeten.

Irgendwann fand man dann, dass viel zu oft zu früh operiert wurde.
Und hörte dann mit der Herdsanierung mal ganz auf.

Viel schöner wäre wohl eine engere Indikationsstellung gewesen, finde ich jedenfalls.

Denn nun beachtet kein Arzt mehr chronische Herde.

Zahnherde werden auch deshalb NOCH weniger beachtet, weil der Zahnarzt irgendwie aus der Heil-Crew herausgenommen wurde. (Das ist unter anderem auch eine rechtliche Geschichte).

Kein Hausarzt schaut sich mehr die Zähne an.
Egal, ob der Patient mit Migräne, Augenflimmern, Ohrensausen oder - schmerzen kommt, mit chron. Nebenhöhlenentzündungen, Augenschwäche - also Dinge die ganz logischerweise von den Zähnen herrühren können:
KEIN Arzt schaut auf die Zähne.
Er wird seine Arzneien verschreiben, aber nicht die Ursache sehen.

Inzwischen sind es viele gute und engagierte Zahnärzte, die nun versuchen, hier eine Brücke zu bauen.
Begriffe wie "Augenzahn" "Nierenzahn", all sowas schwirrte ja über all die Jahre in der traditionellen Volksmedizin herum.
Sie wurden wieder aufgegriffen, und vollkommen überarbeitet.

So gibt es heute wieder Tabellen: welcher Zahn wirkt auf welches Organ, hat welche Psychische Zuordnung.
Interessanterweise haben wir gerade hier in Berlin so einige Zahnärzte, die sich auf Naturheilkunde spezialisiert haben. Ganz viele machen Psychokinesiologie, andere verlieben sich in irgendwelche Testungen.

Entscheidend aber ist der Trend. Die Zahnärzte fangen wieder an, ganzheitlich zu denken. Bauen dir Brücke, die die praktischen Ärzte nicht sehen.

Einen solchen Zahnarzt möchte ich euch anempfehlen , zu suchen.
Den findet ihr bestimmt nicht in ner megaschicken Praxis an der Flaniermeile.
Ich meine jemand persönlich engagierten.
Denn, Herde auf Röntgenbildern zu erkennen, das können nur, sehr, sehr wenige- nämlich die, die sich selbst um eine entsprechende Ausbildung gekümmert haben, im Rahmenlehrplan steht das wohl nicht.

Für möglich halte ich eine Wurzelspitzenresektion, oder einfach: ziehen.

Das klingt jetzt vermutlich recht brutal, ich sehe das aber ganz klar so.

Seht mal, eine chronische Entzündung der Zahnwurzel macht ewige Zeiten kaum Mucken. Dabei hat sie vermutlich aber schon einen Teil des Kieferknochens in die Entzündung mit einbezogen.
Wenn ein solcher Zahn dann mal "hochgeht", also damit meine ich: irgendwann mal richtigen Schmerz macht, dann erholt der sich so schnell nicht wieder, und häufig bekommt man die Schmerzen dann für Wochen oder Monate nicht in den Griff. Und es scheint kaum begreiflich, weshalb ein toter Zahn solche ein Theater machen kann.

Natürlich ist das immer ganz individuell, jeder Mensch wird einen ganz eigenen Therapieplan für sich haben müssen.

So, und nun bekommt mir bitte nicht alle einen Schreck
Ich sehe mich schon morgen früh 234 Emails abholen, vollgeschrieben mit Schockerkenntnissen wie:
OH je, liebe Biggi, ich habe Sepia genommen, verliere ich jetzt auch einen Zahn?
Kann ich schwanger werden, wenn ich mir einen Zahn ziehen lasse?
Oder: habe ich mein Baby vielleicht verloren, weil ich meinen Zahn behalten wollte?

Bitte, bitte: nicht so verstehen!

Nicht jeder Zahnschmerz deutet auf einen Herd hin.
Die Sepia wird - wenn überhaupt - auf einen solchen Herd aufmerksam machen können.
Es ist nicht so, dass sie ihn produziert.

Ein solcher Herd wird durch einen toten Zahn verursacht. Das bedeutet, dass dieser Zahn vermutlich vor vielen Jahren Wurzelbehandelt wurde. Oder er ist allein abgestorben, das gibts auch.
Ein Zahnherd schmerzt nicht wirklich. Manchmal ist es, als würde der Zahn jucken.

Ich finde , ein gutes Suchkriterium ist dies:
Ein Zahnherd "meldet" sich meistens, wenn zb eine Erkältung im Anflug ist. Dann gibt es einen relativ leichten dumpfen Schmerz. Und der bleibt oft noch ein Weilchen länger, als die Erkältung selbst.

Patienten, die einen Zahnherd haben sanieren lassen sagen oft, dass ihre Erkältungen "hinterher" viel leichter zu überstehen waren, als "vorher".

Mir fällt auch noch eines ein, das will ich euch noch erzählen, es geht um die Wege, die Toxine, Metalle oder Krankheitserreger im Körper nehmen:
Dass unsere Gebärmutter eine enorme reinigende Kraft haben, können wir gut erkennen, wenn wir mal darauf achten, wie sie praktisch mit der Mens jeden Monat quasi reinigt.
Haben wir vielleicht Medikamente nehmen müssen, dann wird die Blutung vielleicht stärker und hat eher einen entgiftenden Charakter.Vielleicht ist das Blut dann dunkler, klumpt leichter, oder es ist einfach nur "mehr" Blut.
Interessant , dann auch zu sehen, wie nach dem Einsetzen des Klimakteriums aus den Zipperlein von "früher" dann echt Beschwerden werden. Das gilt in der Praxis fast schon als Faustregel- eben weil der Körper nicht mehr so gut entgiften kann.

So vor 10 15 Jahren war ja die Amalgamsanierung so ganz in, und ich begleitete einige Patienten dabei. Dabei konnte es vorkommen, dass in der Zeit nach dem "Ausbohren" die Haut im Nackenbereich Pickel bekam, manchmal entzündet. Eine Frau zeigte mir ind er Praxis!! - wir haben
das also alle gesehen- wie in manchem dieser kleinen Eiterpickel ein Rest Metall zum Vorschein kam, das ganz genau so aussah, wie Amalgam.

Die Krönung war eine Frau, die mit einem Glasröhrchen in die Praxis kam , darin war ebenfalls ein Stückchen graues Metall. Sie hatte mehrfach davon an ihrem Tampon gehabt. (Die zweite Frau war jünger als die erste, die bereits im KLimakterium war)

Das erschien verrückt. Ich glaube aber meinen Patienten grundsätzlich was sie sagen!! So saßen wir - sie, einige meiner Kollegen und ich noch eine ganze Weile, um darüber zu sprechen. Ich finde der beste Erklärungsversuch war das Beispiel der Schneiderinnen. Man sagt ja, Metalle wandern im Körper. Wer sich einen Metallspan einreisst, der kann ihn unter Umständen Jahre später an ganz anderer Stelle wieder aus dem Körper ziehen, oder ihn wenigstens sehen.
Von den Schneiderinnen erzählt man sich, dass sie, wenn ihnen eine Nadel abbrach, diese im Finger blieb und Jahre später aus dem Knie wieder herauskam.
Sicherlich, wir hatten dies alle nur "gehört".
Aber, eine andere Erklärung gab es nicht, und es galt ja, die Patinetin etwas zu beruhigen, die zuvor bei ihrem Arzt natürlich einigermaßen abgeblitzt war mit ihrer Angst.


Ganz schön lange Geschichte geworden, sorry.

Ich habe sie euch hier dazu geschrieben, weil dies eben meine Erlebnisse sind, aus denen heraus ich sage: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Mund und Gebärmutter.
Vielleicht würde das auch erklären, weshalb Entzündungen aus der Mundhöhle eine Wirkung auf die Gebärmutter und die Babys der Schwangeren haben können

Tja, dies aus meinem Nähkästchen.

lieber Gruss

Biggi