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Nahrungsergänzung

 

 

Meine Lieben, die Nahrungsergänzung ist in Thema, um das wir wohl doch nicht herum kommen.....

Ich schreibe Euch gerne meine Erfahrungen hierzu auf:

 

Es hat sich vieles verändert in letzter Zeit. Auch unsere Nahrung.

Machen wir uns nichts vor: Spätestens nach dem BSE-Skandal sind sich alle einig:

Wir sind mit unserer Nahrungsproduktion in den letzen Jahrzehnten in die falsche

Richtung gewandert. So sehr, dass es uns nun Angst machen muss, verseuchtes Fleisch zu essen. So sehr, dass in unserem Obst und Gemüse nicht nur einiges an Schadstoffen und Pestiziden enthalten ist, sondern ihr Gehalt an Vitaminen und Vitalstoffen beträgt heute nur noch ein Bruchteil dessen, was er vor 10 Jahren betrug.

So kann es uns passieren, dass wir uns trotz vorbildlicher Ernährungsweise defizitär versorgen, dass wir an vollen Kochtöpfen verhungern.

Ernähren wir uns nicht vorbildlich, sondern zeitgemäß, dann ist ein Ernährungsdefizit regelrecht vorprogrammiert. Fruchtsaftgetränke, Kindermilchschnitten, Cornflakes und Fertigsuppen: Sie bieten unserem Körper nicht nur nichts, sie verschlacken ihn kontinuierlich mit belastenden Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Vitaminräubern und Basenkillern und Konsorten.

 

Na, Mahlzeit! Da haben wir womöglich Nahrung zu uns nehmen wollen, aber unserem Körper außer einem kurzzeitigen Sättigungsgefühl nichts gegeben. Vielleicht haben wir ihn durch diese Mahlzeit sogar noch belastet. Oder das eine oder andere Vitamin zur Verdauung aufwenden müssen, den Organismus übersäuert.

Wir können uns heutzutage tatsächlich ernähren und unserem Körper dabei etwas nehmen, anstatt ihm etwas zu geben.

Es ist nur logisch, dass unser Körper in einem solchen Fall weiterhin einen Bedarf meldet – den wir als Hunger empfinden - denn er hat das, was er brauchte, nicht bekommen.

 

Wohin kann das wohl führen, wenn man das nicht mal einen Tag lang macht, sondern über längere Zeit. Oder, wenn dies unser Lebensstil geworden ist, oder der unserer Kinder ?;

Ich formuliere dies hier sehr bewusst als Frage. Denn ich kenne die Antwort nicht. Ich glaube überhaupt, dass niemand so richtig ermessen kann, wohin uns eine solche Lebensweise führt.

Eines ist klar: die Zahl vieler Erkrankungen steigt. Und, was ich persönlich als sehr erschreckend empfinde: die Patienten werden immer jünger!!!

In der Praxis hatten wir von unseren Patienten noch vor 10 Jahren Blutbilder, an deren Qualität heute nicht ein einziges unserer Patienten von heute mehr heranreicht. Sie sind, mal klar gesprochen, eine Katastrophe.

Dies wird sicherlich viele Gründe haben können. Hier möchte ich nur einen möglichen Grund einmal genauer unter die Lupe nehmen: den unserer Nahrungsversorgung – oder besser gesagt- NahrungsUNTERversorgung.

 

Ich verstehe mich auf keinen Fall als Moralapostel, der nun von allen verlangt ab sofort nur noch Brokolipizza und Selterswasser zu sich zu nehmen. So meine ich das nicht. Nein, ich bin ja selbst eher das, was man einen Genießer nennt. Ich finde es nur allzu verständlich, dass die Dinge nun einmal sind wie sie sind, und auch ich erliege immer wieder einmal der Verlockung dessen, was sich zeitgemäße Ernährung nennen mag.

Es steht mir also nicht zu, irgendjemandem irgendetwas wegzunehmen. Ich weiß es auch nicht besser, und schließlich habe ich hier gerade mit meiner Darstellung unserer Lebensmittel nichts Neues oder Spektakuläres berichtet. Wir alle wissen längst, dass es so ist. Das Problem ist nur: wir müssen endlich ein wenig dagegen steuern.

 

Ich erspare mir nun die Auflistung aller Vitamine, aller Mineralstoffe oder Spurenelemente. Eine ausgewogene Ernährung und Versorgung mit ihnen ist heute schon fast zu einer kleinen Wissenschaft geworden und es gibt unzählige Lektüre über Ernährungsweisen und – Weisheiten, auf die ich hier gerne verweisen möchte.

 

Ich bin eine von denen, die daran glauben, dass viel Wahres dran ist, an den amerikanischen Studien über die lebensverlängernden Eigenschaften natürlicher Vitamine. Ich habe nicht verstanden, dass europäische Länder verärgert mit „Gegenstudien“ reagierten, anstatt uns die Vitamine endlich in angemessener Qualität zugänglich zu machen. Böse Zungen behaupten, das liege an der Angst der Staaten, mit ihren Rentenkassen pleite zu gehen, wenn plötzlich alle Menschen viel älter werden und somit auch länger berentet werden müssen. Wer kann schon wissen, welche Gründe es dafür wirklich gibt?

 

Wir werden dieses Rätsel wohl kaum lösen. Was ich hier tun kann, ist das, was ich ja eigentlich die ganze Zeit schon tue: ich erzähle euch aus meinem Nähkästchen, teile meine Erfahrungen mit euch, damit ihr euch am Ende dann selbst ein Bild machen und euch entscheiden könnt.

Kurz nachdem die Ergebnisse dieser amerikanischen Studie zu uns gelangten, fingen wir Heilpraktiker an, uns um diese Vitamine zu bemühen. Bemühen war noch gelinde gesagt. Über zig Ecken bezogen wir sie aus dem Ausland, denn in Deutschland gab es sie einerseits nur in sehr niedrigen Dosierungen, außerdem waren sie künstlich hergestellt. Und das war unseren Zielen eher abträglich. Künstlich hergestellte Vitamine nützen nicht nur nichts, sie können unter Umständen noch Schaden. Dem Körper fehlen hier die Vitalstoffe und die sekundären Pflanzenstoffe, daher entziffert er sie als „Chemie“ und leidet entsprechend darunter.

 

Also machte auch ich mich auf den Weg nach Holland, um entsprechende Kontakte zu knöpfen. Dort lernte ich Geschäftsführer kennen, die waren zumeist so um die siebzig , achtzig Jahre alt und strotzten nur so vor Vitalität, was sie natürlich lauthals ihren natürlichen Vitaminprodukten zuschrieben. Ich lauschte ihren Vorträgen und Ausführungen und schließlich erlag meine Skepsis der Neugier: Ich deckte mich mit einer guten Portion guter Vitamine ein, die ich zunächst – zum ausprobieren – nur mir und meiner Familie antat.

 

Da standen wir nun jeden Morgen und schluckten unsere diversen Pillen. Lauter bunte Pillen unterschiedlicher Farbe und Größe mussten tatsächlich nach und nach irgendwie den Schlund runter, damit wir unseren empfohlenen Grundbedarf an Vitamin A, C, D, E und B-Komplex endlich innehatten , und das war noch eine gelinde „Grundausstattung“ für Zellschutz, Jungbrunnen, Radikalfänger und Anti-Stress-Komplex, inklusive des Ausgleichs für Kaffeetrinker, Raucher, Zuckerfresser und Managertypen.

 

So verzehrten wir allmorgendlich ein Vermögen. Und, was mich daran vor allem störte: wir schluckten Pillen. Immer hatte ich meinen Kindern beigebracht, dass unkontrolliertes Pillenschlucken nicht gesund sei, und nun ließ ich sie Gesundheit in Pillen schlucken.

 

Ich war skeptisch, aber das Rezept ging auf. Unsere Spannkraft und Konzentrationsfähigkeit stieg deutlich und als dieser erste Winter vergangen war, hatten wir ihn alle ohne die üblichen Erkältungsphasen überstanden. Insgesamt fühlten wir uns auch gesünder und widerstandsfähiger.

 

Also begann ich, nach und nach, die Vitamine auch in meiner Praxis zu empfehlen, insbesondere den Patienten, die schon aufgrund ihres Alltags oder ihres Job überwiegend Fast-Food zu sich nahmen. Und wieder halfen die Vitamine. Sie gaben nicht nur subjektiv gesehen eine Erhöhung der Lebensqualität der Patienten, ich fand auch, dass meine naturheilkundlichen Maßnahmen, und vor allem die homöopathischen Mittel wesentlich besser arbeiteten. Damals wurde mir klar: Ein Körper, der alles hat, was er braucht, der hat offensichtlich auch mehr Kraft, wieder gesund zu werden.

 

Ich fing an – und meine Kollegen und Lehrer der klassischen Homöopathie mögen mir diese Sünde verzeihen – meinen homöopathischen Rezepturen dem einen oder anderen „Fall“ mit Vitaminen etwas Dampf zu machen. Und siehe da, so mancher Fall fing nun erst an, sich richtig zu mausern.

 

Inzwischen war es Frühjahr und ich hatte mir und meiner Familie längst eine Pillenpause verordnet. Ich hatte das Gefühl, dass das, was wir uns nun schon alles zu Gemüte gezogen hatten noch ausreichend nachwirkt und war auch ehrlich gesagt froh, diese Prozedur mal eine Weile wegzulassen, die Dinger waren mir nämlich schon so allmählich aus den Ohren gekommen.

 

Ich war viel unterwegs damals, hielt Vorträge, gab Seminare, besuchte Messen. Dabei sind Frühjahr und Herbst immer Hochsaison. Also betrachtete ich auch in diesem Frühjahr meinen Terminkalender: ich würde für viele Wochen nicht ein einziges Wochenende zuhause sein, die Wochen selbst würde ich in der Praxis arbeiten. Als ich da so in mich hinein fühlte, hatte ich das erste mal Zweifel, ob ich das durchhalten könnte. Ich würde über einen Zeitraum von fast drei Monaten nicht die geringste Schwäche zeigen dürfen. Schon der Anflug einer Erkältung würde bei diesem Marathon meine geliebte Arbeit schnell zur Quälerei machen können.

 

An dieser Stelle möchte ich jetzt noch einen kleinen Bogen schlagen. Jetzt kommt nämlich meine liebe Mutti ins Spiel.

Ich habe eine wunderbare Familie. Und natürlich eine wunderbare Mutti, die auch meinen Kindern immer eine super Omi war und ist!.

Langsam aber machte sich ihr Alter doch bemerkbar. Sie war lebenslustig und temperamentvoll. Aber inzwischen brauchte sie für ein solches Leben ihren täglichen Mittagsschlaf. Und sie hatte auch den Mut, mal „nein“ zu sagen, wenn das Hüten meiner Jungs ihr den einen oder anderen Tag zu viel geworden wäre. Ich akzeptierte dies gerne und machte mir klar, dass wir alle in zunehmendem Alter wohl weniger belastbarer werden würden.

 

Doch dann änderte sich alles, veränderte sich meine Mutter, als sei sie in einen Jungbrunnen gefallen. Oft rief sie an, bot mir an, die Kinder zu holen ( und das bei über 30 Kilometer Entfernung zu uns!!!), sagte, sie brächte sie abends wieder vorbei, fragte, ob sie mir gleich Mittag kochen solle und es mitbringen.....

Ich war wirklich sehr erstaunt. Den gewohnten Mittagsschlaf brauchte sie schon lange nicht mehr. Vielmehr stopfte sie sich voll mit Aktivitäten, war viel unterwegs, sie hatte immer gute Laune, anscheinend war ihr gar nichts zu viel. Auch von der Erscheinung her wirkte sie viel jungendlicher, es kam mir sogar so vor, als hätten sich ihre Fältchen im Gesicht geglättet.

Als ich dies alles so in mir Revue passieren ließ, wurde mir klar, dass es da irgendetwas gab, was sie so derartig veränderte. Kurzentschlossen fuhr ich zu ihr, und fragte sie, weshalb sie so derartig fit war.

Statt einer Antwort, lächelte sie nur, winkte mich heimlich zum Kühlschrank und zeigte mir eine Flasche. „Aber sags nicht dem Papa, sonst trinkt er mir noch die Hälfte davon weg“, fügte sie noch hinzu. Ich griff erst einmal nach der Flasche und unterzog sie einer skeptischen Inspektion. Meine Vorurteile solcher megateuren Wundermittel waren noch tief in mir, noch immer fand ich, meine lieben Heilpraktikerkollegen sollten doch lieber ihre Heilkunst beherrschen lernen, anstatt immer nur Aufbaukuren zu verordnen. Und meine Mutter wusste, dass ich so dachte, deshalb hatte sie ihre „Flasche“ zunächst auch mir verschwiegen.

 

Ich kam aber doch ins schwanken, denn die positiven Veränderungen meiner Mutter waren allzu deutlich gewesen, und weit mehr, als ich von einem reinen Placeboeffekt erwartet hätte. Und ich war auch „anfällig“ in diesem Moment, denn in Anbetracht meines Terminkalenders wünschte ich mir nichts sehnlicher als einen “ Fitmacher vor dem Herrn“. Eine Art Garant dafür, dass ich auf jeden Fall meinen kleinen Marathon durchhalten würde. Also wollte ich sofort auch eine solche Flasche haben und war bitter enttäuscht, als meine Mutter mir erklärte, die könne man nicht so einfach kaufen, sie selbst bezöge sie von ihrer Kosmetikerin und die sieht man ja nur einmal im Monat. Dann nannte sie mir den Preis und nachdem ich den einigermaßen verdaut hatte, stand mein Entschluss fest:

Ich würde mich an der Hersteller wenden, mir so ein Ding besorgen und vor allem den für uns Heilpraktiker üblichen Rabatt raus schinden. Am besten wäre, man würde mich gleich mit Mustern eindecken, so wie es ja sonst so üblich war, dann hätte ich meine Ration für die Frühjahrssaison.

 

Gesagt, getan, ich ging ans Werk und fiel dann gleich mal auf die Nase. Es gab keine Muster, es gab keinen Rabatt. Ich konnte lediglich eine dieser Flaschen kaufen und musste obendrein noch einen Vortrag über die gelobten Eigenschaften des Produkts über mich ergehen lassen.

 

Ich will ehrlich sein: Ich hörte nicht richtig hin. Ich wollte diese eine Flasche und damit sollte es genug sein. Als die gute Mitarbeiterin dann endlich meine Praxis verlassen hatte, war ich heilfroh und schenkte mir erst einmal das erste Gläschen ihres Produkts ein, schon viel zuversichtlicher, mein Pensum auch wirklich leisten zu können.

 

Als die nächste Patientin kam, trank ich noch immer an meinem Gläschen und die Höflichkeit gebot es, ihr ebenfalls eines anzubieten. Wir machten die Anamnese, sie ging, kam drei Stunden später wieder zurück und verlangte sofort eine solche Flasche kaufen zu können. Sie sagte, sie hätte das Gefühl, Berge versetzen zu können und sie sei sicher, das käme von dem Saft. Ich konnte in diesem Moment natürlich nicht wissen, ob nun der Saft oder das erfreuliche Gespräch zwischen uns zu diesem Gefühl von Kraft beigetragen hatte. Aber, wenn man sehr begeistert von etwas ist, dann möchte man so etwas schon glauben.

 

Leider hatte ich ja nur meine Flasche, also erklärte ich ihr, dass dies nur eine Testflasche sei, füllte ihr aber mit einem weinenden Auge etwas davon für sie ab.

Als sie gegangen war, schaute ich mir bangend meine Flasche an und kalkulierte, ob sie auch so noch für die nächsten Wochen ausreichen würde. Damit war ich gerade beschäftigt, als meine Kollegen zum Dienst kamen – einer nach dem anderen-, die „neue Flasche“ entdeckten und alle mal probieren wollten. Tja, und während wir alle probierten und fachsimpelten, erschienen schon die nächsten Patienten und die Höflichkeit gebot es, auch ihnen noch etwas anzubieten, so dass ich die Hoffnung, die Flasche würde noch eine ganze Zeit lang halten, ganz schnell über den Jordan gehen ließ.

 

Am nächsten Tag unterschrieb ich den Mitarbeitervertrag für die „Flaschen“ und saß schon bald in der ersten Fortbildung über Ernährung und Vitamine. Auch jetzt noch war ich der Meinung, ich täte dies nur für mich, nur dafür, gut durch die nächste Saison zu kommen.

 

Ich weiß, ich habe nun wirklich sehr weit ausgeholt. Vielleicht erzähle ich euch meine Geschichte ja auch deshalb so detailliert, weil es für mich selbst damals wirklich ein unerwarteter Schritt war, mich mit derlei „Schickimicki-Aufbaustoffen“ überhaupt auseinander zu setzen.

Das Prinzip der Nahrungsergänzung funktionierte tatsächlich. Noch immer wollte ich das nicht so gerne wahrhaben, hielt ich doch meine Ernährung für ausgewogen und gut. Aber vielleicht hatte ich übersehen, wie wenig heute nur noch in den Früchten an Vitalstoffen enthalten ist, vielleicht hatte ich nicht daran gedacht, dass ich im Winter ohnehin weniger „Grünzeugs“ esse, als im Sommer, und ich hatte etwas sehr wichtiges nicht bedacht: Ich arbeitete hart und viel, so dass ich von vornherein einen höheren Bedarf an Energie hatte.

Allmählich empfahl ich auch meinen Patienten die gute „Gold- Flasche“. Zunächst bei denen, die ganz klar Ernährungslücken hatten und dies sich auch im Krankheitsbild zeigte. Ich behandelte sie weiterhin homöopathisch, stellte aber durch die Nahrungsergänzung sicher, dass der gute „Motor“ endlich einmal alles hatte, was er braucht.

Da staunte ich nicht schlecht! Meine Mittelchen schienen wesentlich besser zu greifen und zu wirken. Der Behandlungsverlauf ging zügiger voran, ja bei manch einem Patienten kam er überhaupt erst wirklich sichtbar ins Rollen.

Das wurde mir dann nach einigen Überlegungen auch klar:

Unser Körper hat eine unaufhaltsame Tendenz zu leben. Hierin eingeschlossen ist seine Tendenz, sich immer und immer wieder selbst zu heilen. So, wie er vollkommen allein und selbstständig einen kleinen Schnitt der Haut wieder zuheilen lässt, so verhält er sich normalerweise in jedem Falle von Krankheit. Pausenlos werden wir angegriffen, von Bakterien, Viren und Schadstoffen. Und nichts davon merken wir wirklich. Unser Körper kommt stets damit allein klar, scheidet aus, heilt, stellt wieder her.

 

Was nun aber, wenn der Körper dazu irgendwann einfach keine Kraft mehr hat?

Er würde diesen pausenlosen, täglichen Kampf irgendwann nicht mehr so leicht wegstecken, er würde langsamer arbeiten also langsamer heilen und schließlich würde ein Teil dieser Arbeit vermutlich unerledigt „liegenbleiben“, weil er nicht mehr hinter her käme.

Die Folge wären zunächst Stoffwechselstörungen, und Organfunktionsstörungen.

Dies ist das wohl breiteste Krankheitsgebiet, was ich kenne, wenn sich nicht sogar die Frage aufwirft, ob nicht jede Krankheit mehr oder weniger in einer Stoffwechselstörung ihren Ursprung haben kann.

Herz-Kreislaufschwäche, der rheumatische Formenkreis, Leber-, Gallen-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Nierenfunktion, alle stehen sie in engem Zusammenhang mit dem Stoffwechsel, ja machen ihn sogar aus. Vom Blutbild ganz zu schweigen.

 

Daran schloss sich meine nächste Frage: Wie lange kann unser Körper eine solche einmalige und hervorragende Arbeit leisten, wenn er in einem ständigen Nahrungsdefizit arbeiten muss. Vielleicht verhält er sich dann, wie ein Motor, der zwar etwas im Tank hat, was sich Benzin nennt, aber doch keines ist. Er hätte als Brennstoff einen Hochstapler, der nach und nach einfach nicht mehr halten könnte, was er verspricht, und dass müsste sich früher oder später in den Körperfunktionen zeigen.

 

Dann kam mein eigentliches Schlüsselerlebnis. Es war eine Patientin von über siebzig Jahren mit einer wenig hoffnungsvollen Prognose. Seit Jahren hatte sie unter schwerem Rheuma gelitten, hinzu kam eine Herzschwäche, so dass die Lunge nicht mehr richtig arbeiten konnte, es hatte sich bereits Wasser in ihr eingelagert. Sie wurde von Bekannten zu mir in die Praxis gebracht, weil sie den Weg allein nicht mehr hätte schaffen können.

 

Ich wagte es nicht, ihr in diesem Stadium noch auch nur ein einziges homöopathisches Kügelchen zu verordnen. Zu groß war meine Angst, eventuell durch eine Erstverschlimmerung womöglich eine dramatische Wende auszulösen.

Ich hielt es für hoffnungslos, der lieben Dame noch wirkungsvoll helfen zu können und war sehr traurig. Es war wohl eher Verlegenheit und der Wille noch irgendetwas Gutes für sie zu tun, dass ich zum Kühlschrank ging, ihr den Rest meiner geliebten „Flasche“ schenkte und ihr weiterhin alles Gute wünschte.

Es verging keine Woche, als sie dann bei mir telefonisch eine weitere bestellte. Sie erzählte mir, dass ihr der Saft unheimlich gut tun würde. Ich freute mich für sie, aber ich wusste auch, dass in ihrem Fall leider nicht mehr viel zu helfen war.

Sieben Monate später stand sie bei mir in der Praxis. Sie war allein gekommen. Und zwar mit dem Fahrrad!!!!!!!

 

 

Ich brauche euch wohl nicht zu sagen, dass ich vollkommen perplex war. Sie hatte von mir nichts bekommen, keine Naturheilmittel, keine Homöopathie. Alles, was ich ihr gegeben hatte, war ein Fläschchen Nahrungsergänzung. Diese Dame bezieht bis heute ihre „Flasche“ bei mir. Und während meines Trauerjahres, als ich mich von allem zurück gezogen hatte, war sie die einzige, die regelmäßig bei mir bestellte, so dass ich wohl oder übel mit der Bestellerei weitermachen musste. Wer weiß, ob ich ohne sie den Kontakt zum Hersteller nicht längst abgebrochen hätte.

 

Seit diesem Erlebnis empfinde ich den Vitaminsaft nicht einfach nur als Nahrungsergänzung, sondern schlichtweg als Heilmittel. Heilmittel wäre natürlich eine vollkommen falsche und unerlaubte Bezeichnung für ein Nahrungsadditiv. Unsere Gesetzesgebung sieht dies sehr streng, denn alles, was sich Arzneimittel nennt, ist apothekenpflichtig und muss einen schwierigen und sehr langdauernden Weg durch die Genehmigungen bekommen.

Und, wie wollte man die Heilkraft einer Nahrungsergänzung nur beweisen?

 

Allheilmittel gibt es nicht. Da eine Nahrungsergänzung aber nun mal nicht einfach nur immer Kopfschmerzen heilt, sondern bei der einen Person das eine und bei einer anderen Person das andere – wie sollte man es dann überhaupt zur Zulassung bringen. Ein komplizierter Weg also, und ich will ehrlich sein: ich erhebe für mich nicht den Anspruch, ihn bis ins letzte Detail wirklich zu kennen.

„Heilmittel“ heißt er also nur in meinem Erfahrungshorizont und persönlichem Gefühl. Aber um Gottes Willen nirgendwo sonst!!

Mir fällt hier noch das Beispiel der Berliner Rennpferde ein, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Rennpferde sind Hochleitungstiere und leider recht anfällig für Erkrankungen. Sie werden auf eine bestimmte Rennsaison hin trainiert, dann wieder gibt es Phasen, da stehen sie viel mehr herum, und werden eher nur bewegt. Warum auch immer das so ist: es scheint sie krank zu machen.

Tja, was glaubt ihr, was nun kommt? Genau! Berliner Besitzer dieser guten Tiere fingen an, ihnen unser gutes Vitalgetränk verabreichen. Das Ergebnis? Beachtlich, und wundern tat es mich schon lange nicht mehr: nach zwei Wochen veränderte sich das Blutbild der Pferde und nach vier Wochen war es wieder tipp top. Die Infektanfälligkeit sank phänomenal.

 

Ich hätte ja inzwischen wirklich selbst darauf kommen können. Vielleicht war ich betriebsblind, ich weiß es nicht, aber ich brauchte noch diesen Stein des Anstoßes. Erst jetzt begann ich meinen Patienten mit miserablen Blutbildern ebenfalls zur Nahrungsergänzung zu greifen. Es wundert nicht, wenn ich nun erfuhr, dass die Ergebnisse der Rennpferde sich ebenso in meiner Praxis einstellten.

 

Ich fand immer mehr solcher Einsatzgebiete. Da waren die stressgeplagten Unternehmer, die einfach keine Zeit hatten, sich um ihre Ernährung anständig zu kümmern. Da waren die Mangelpatienten, die anscheinend konstitutionell einfach immer mehr Gesundes brauchen als andere. Da waren Schwangere, Mütter in der Stillzeit, Rekonvaleszenten, Sportler, Frauen in den Wechseljahren, Kinder im Wachstum und in der Pubertät, oder einfach nur Patienten, die sich über mangelnde Spannkraft und/oder Konzentrationsfähigkeit beklagten.

 

Und wisst ihr, was? Bis heute ist es so, dass ich innerlich aufatme, wenn ein Patient, der bei mir in der Behandlung ist, mir sagt, dass er seine Ernährung mit einem ein guten und natürlichen Vitaminpräparat ergänzt.

Lange Zeit habe ich viel rumgedruckst, habe versucht abzuschätzen, ob ein Patient sich die zusätzliche Investition für den „Saft“ würde leisten können oder wollen. Ich habe einige Jahre lang eine Umschreibung verwendet, die ging etwa so: „Also, wenn du meine Tochter wärest und ich nur das allerbeste für dich tun wollte, dann gäbe ich dir dies und dies“. Na, so etwa ging das über eine lange Zeit.

Solange, bis mir eines Tages eine Patienten mal ordentlich den Kopf gewaschen hat. Sie erklärte mir, dass sie es als eine Schweinerei empfunden hätte, wenn ich ihr aus meiner Angst vor ihren Kosten etwas vorenthalten hätte, was ihr meines Wissens aber hilft.

Sie tat auch noch mehr: Sie rechnete mir anschließend vor, was sie sonst so für chemisch hergestellte Vitaminpräparate ausgegeben hatte, zuzüglich zu den Knoblauchpillen, dem Artischockensaft für die Leber, den Aufbaustoffen für den Darm und was man nicht alles noch so zuhause im Arzneischränkchen hat. So verglichen, wäre der Saft doch gar nicht teuer, außerdem sei sie froh, nun endlich morgens keine Pillen mehr schlucken zu müssen. In ihre Kinder hätte sie die sowieso nie reinbekommen.

 

Sie sprach mir aus der Seele. Nur eines hatte ich einfach falsch gesehen: Dass meine Patienten selbstverständlich auch gerne all das haben möchten, was ich an Gutem mir und meiner Familie antue, und dass es vermessen war von mir, von vornherein davon auszugehen, dass sie sich dies nicht auch leisten wolle. Im Gegenteil, sie sah es zurecht als ein Vorenthalten einer Heilungschance an.

So habe ich also nach und nach meine ganz persönlichen Schularbeiten gemacht. In einer Praxis lernt man nie aus. Das wird mir gerade jetzt mal wieder klar, jetzt wo ich all dies für euch aufschreibe, und die Dinge dabei doch so gerne viel mehr als mein persönliches Erlebnis verpacke, denn als einen Vortrag mit dem berühmten erhobenen Zeigefinger.

Inzwischen empfehle ich vielen meiner Patienten den Goldsaft und überlasse Ihnen selbst die Entscheidung, ob sie meinen Rat annehmen möchten oder nicht. Seit einiger Zeit bin ich nun fast ausschließlich in Sachen Kinderwunsch „unterwegs“.

Und natürlich ist der gute „Saft“ immer mit dabei. Anfangs habe ich mich auch hier schwer getan, habe hier und da mal etwas angedeutet. Bis ich aber für mich zu dem Ergebnis kam, dass hier, und ganz besonders hier, eine Nahrungsergänzung wichtiger ist, als sonst wo.

 

In fast allen Fällen von unerfülltem Kinderwunsch spielt der Stoffwechsel entweder auch eine Rolle, oder in manchen Fällen auch die alleinige Rolle.

Die Fälle, bei denen der Stoffwechsel die alleinige Rolle spielt, finde ich meistens bei den Herren der Schöpfung. Hier sehen wir ja immer und immer wieder, wie eine Stoffwechselentgiftung sich positiv auf die Spermiogramme auswirkt. Das gute Phyto-L regt nicht nur die Hormonproduktion an, es enthält auch Arzneien, die die Entgiftung des Stoffwechsels fördern. Stellen wir nun noch über eine Nahrungsergänzung sicher, dass der Körper auch alles hat, was er braucht, schließen wir mit ihr Nahrungsmängel aus, dann stehen sie Chancen, durch diese Maßnahmen binnen drei Monaten das Spermiogramm zu verbessern ausgesprochen gut. Dies gilt für die Fälle, in denen das Spermiogramm unter einer Stoffwechselverschlackung leidet- das ist nicht immer der Fall, denn es gibt schließlich viele Faktoren, auf die ein Spermiogramm reagiert. Einen Versuch aber ist es immer wert.

Bei den Frauen hingegen zeigt sich am häufigsten die Variante, in der der Stoffwechsel eine „Mittäterschaft“ hat. Die wohl häufigste und tiefgreifendste Ursache für unerfüllten Kinderwunsch bei Frauen ist diePsyche.

 

Das darf man eigentlich so klar nicht abgrenzen. Im Grunde genommen handelt es sich bei jedem Fall um eine individuelle Mischung aus körperlichen und psychischen Komponenten. Aber bei den Frauen überwiegt meiner Erfahrung nach eher der psychische Faktor. Man wird bei ihnen auch immer gut beraten sein, den Stoffwechsel zu entgiften und natürlich auch hier dafür Sorge zu tragen, dass der Organismus alles hat, was er braucht. Eine Nahrungsumstellung kann hier immer eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität hervorbringen. Und eine gute Stoffwechsellage wird die Gesundheit der Fortpflanzungsorgane natürlich unterstützen und stabilisieren. Zur Empfängnisfähigkeit aber kann sie nur beitragen, wenn auch die emotionale Gesundheit, die Fähigkeit zum Glücklichsein und zur Lebensfreude ebenfalls erhalten geblieben sind.

 

Oder, ich formuliere es einmal anders herum:

In der Regel sind es ja nicht die Männer, die in meine Praxis kommen, auch die Seminare gebe ich bisher ausschließlich für Frauen. Deren Partner erhalten dann normalerweise die „Spermiogrammtherapie“ von ihren Frauen verordnet. Dass die Erfolge sich hier einstellen, ohne, dass ich mit diesen Männern auch nur ein einziges mal gesprochen habe, geschweige denn, mit ihnen psychotherapeutisch gearbeitet habe, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass unsere Herren der Schöpfung wunderbar auf die Aktivierung der Stoffwechselarbeit reagieren, während die Frauen immer auch noch eine psychische Betreuung brauchen, um zu vergleichbaren Resultaten zu kommen.

 

In beiden Fällen erlebe ich, dass eine Nahrungsergänzung wie ein kleiner Motor ist, der den Weg in die Gesundheit ankurbeln kann.

Und das ist doch nicht: Nichts! Oder ?

 

Dezember 2001

 

Von der Qualität der Vitamine:

Eines ist wichtig zu wissen:

Chemisch nachgebaute Vitamine haben mehr Nachteile als Vorteile. Der Körper kann sie bei weitem nicht so gut managen, wie natürliche Vitamine. Er weiß nämlich nicht, wann er zu wenig oder zu viel davon hat und kann unseren Appetit nicht entsprechend lenken. Dadurch fällt eine wichtige gesunderhaltende Intelligenz in uns einfach weg. Im unangenehmsten Fall, identifiziert er sie als „Stoffwechselgifte“ und wird versuchen, sie loszuwerden.

 

Das ist wichtig zu wissen, da ja in den letzten Jahren die Nahrungsmittel in erschreckendem Ausmaß mit synthetischen Vitaminen angereichert werden. Es ist schon verwunderlich, dass auf jeder Cerealien-Packung der gleichen Firma auch die gleiche Vitaminzusammensetzung zu lesen ist. Einer solchen Anreicherung insbesondere auch von Lebensmitteln für Kinder stehe ich äußerst kritisch gegenüber. Natürlich sollen sie ihre Cornflakes morgens haben! Und ihr Schnutella. Doch sollten wir um Auge behalten, dass ihnen dann immer noch die „echten“ Vitamine fehlen. Schauen wir also, dass wir ihnen zwischen durch die guten alten Haferflocken anbieten, sie bis heute wahre Kraftspender sind.

 

Eine Nahrungsergänzung, die aus synthetisch hergestellten Vitaminen zusammen gesetzt ist, die bringt uns im besten Falle keinerlei gesundheitliche Vorteile. Sparen wir das Geld lieber, und kaufen dafür eine Kiste Orangen.

 

Eine gute Nahrungsergänzung macht also nur dann Sinn, wenn sie aus natürlichen Vitaminen besteht die aus lebendigen Rohstoffen hergestellt wurde. Unser „Goldsaft“ ist eine Mischung aus den verschiedenen Fruchtsaft- und Obstsaftkonzentraten aus biologischen Rohstoffen. Es sind also keine zusammen gemischten Vitamine in dem Sinne, sondern ein Gemüse-Kräuter-Obstmix, dessen Zusammenstellung sich an unserem Vitaminbedarf orientiert. Und er gibt unserem Körper das, was wir hätten, wenn wir diese Mengen an vitalen Lebensmitteln täglich essen würden, inklusive der Lebensmittel, die wir vielleicht nicht so mögen, oder die nicht immer auf dem Speiseplan stehen.

 

Biggi

März 2003

 

 

Der Goldsaft heute:

Es ist so: Nein, ich empfehle den Saft in der Praxis nicht! Das liegt schlichtweg daran, dass ich während einer Anamnese soviel im Auge und im Kopf behalten muss, dass ich es vergesse. Und am Ende käme ich mir auch ein wenig doof vor, weil eine solche Empfehlung immer ein wenig aussieht wie ein Verkaufsgespräch- das wäre mir sehr unangenehm.

 

Meine Familie, mein Team und mich selbst versorge ich aber bis heute sehr wohl damit. Wir trinken ihn nicht jeden Morgen, aber er ist immer da, und wir verlassen uns auf unser Gefühl, wann wir ihn trinken möchten. In den kalten Jahreszeiten, während der Grippezeit, in Zeiten, nach Infekten, in Zeiten in denen wir wenig zeit haben, gut zu kochen oder in denen wir sehr kraftvoll sein müssen.

 

 

Den Goldsaft beziehen:

Der Saft wird ausschließlich über Mitarbeiter vertrieben. Man kann ihn also über jeden Mitarbeiter beziehen, so man denn einen kennt. Ich selbst bin auch immer noch einer.

Doch es ist inzwischen Bata, die sich um alles kümmert. Sie ist unsere Perle im Kinderwunschbüro, wendet Euch bei Fragen gerne an sie.

E-Mail an Bata

 

 

 

Lieber Gruss Biggi

Februar 2009