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Fruchtbarkeitsmassage

 

 

Hier findet Ihr die Fruchtbarkeitsmassage auch in Eurer Nähe:

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Liebe Frauen,

in den bisherigen Seminaren war die Fruchtbarkeitsmassage ein wichtiger Kernpunkt. Damals erstellte ich die hier gleich abgebildeten Info-Seiten. Sie sollten als Erinnerung dienen für die, die sie bereits erlernt haben.

Nun werde ich aber immer wieder um eine Beschreibung für diese Massage gebeten. Ich bin mir nicht so sicher, ob man das wirklich -so per Anleitung lernen kann. Auch gibt es eine Kontraindikation, nämlich ein akutes Abdomen. (lebensgefährliche Entzündung des Bauchraumes, auch Blinddarmentzündung). Ich schätze, wer sowas hat, der befindet sich dann eher in der Notaufnahme, als hier auf dieser Kinderwunschseite. Gesagt werden muss es aber!

Hier ist also die heißbegehrte Information, ihr könnt dann selbst entscheiden, ob ihr euch das zutraut oder lieber nicht. Vielleicht kann ja auch euer Masseur was damit anfangen ?


Über die Fruchtbarkeitsmassage

Liebe Seminar-Frauen,

die Fruchtbarkeitsmassage kann ein ganz wesentlicher Bestandteil der Kinderwunscharbeit sein. Ein gesunder Körper ist halt einfach immer noch die beste Vorraussetzung.

Ich beschreibe sie dann noch mal gesondert, dies hier soll eine Art Anlage dazu werden - so frei von der Leber.

Wo kommt sie her?

Also, ich habe sie von der großartigsten Frauenärztin, die ich kenne. Frau Dr. Gowri Motha.

Frau Motha ist Inderin und leitet in London eine Praxis, die spezialisiert ist auf Kinderwunsch und Geburt. Ich traf sie das erste mal auf einem Kongress für spirituelle Geburtsvorbereitung in London. (Daran nahmen übrigens außer mir nur Ärzte und Hebammen teil). Frau Motha trat dort schon so derart hervor, weil sie einfach ihr ganzes Leben lang nach Lösungen gesucht hat. Alles, was ihr in der Schulmedizin nicht gut genug funktionierte, das suchte sie sich halt selbst zusammen, auch im alternativen Heilbereich. Heute ist sie meines Erachtens eine Fundgrube für Wissen rund ums Thema " Kinder kriegen".Es ist ihr dabei egal, ob Dinge konventionell sind oder nicht, Hauptsache sie wirken.

So kam es, dass sie, während sie in ihrer Praxis in-vitrio-Fertilisationen durchführte, gleichzeitig auch immer forschte, was Frauen helfen könnte, diese Babys auch besser anzunehmen und zu halten. Fündig wurde sie bei einem Heiler in Indien: Joseph B. Stephenson. Seine Behandlung nennt sich Creative Healing und ist eine Mischung aus Massage und Intuitiver Therapie. Frau Motha sagt, dass sie in 40 Jahren ihrer Suche nicht wieder so etwas Wirkungsvolles gesehen hätte.

So kam ich dann eines Tages in ihren Workshop und sie lehrte uns die "Fertility-Massage ".

Ich weiß, dass vielleicht die Tatsache, dass hier ein Intuitiver Anteil enthalten ist, einige abschrecken könnte, oder der Eindruck entsteht, dass seien Peanuts. Das ist es aber keineswegs. Gowri Motha hatte damals schon eine Trefferquote von 80% innerhalb eines Jahres, nachdem die Massage ein mal die Woche für 6 Mal gegeben wurde. Vorrausetzung allerdings ist, dass die Frau grundsätzlich fruchtbar ist und alle nötigen Organe vorhanden sind. Falls die Hormone nicht stimmen, so macht das nichts.....also, das faszinierte mich ja doch.

So fügte ich die Massage dann in meine Arbeit und Seminare hinzu. Ich müsste das mal genau ausrechnen, aber ich denke, in Berlin lagen wir sogar noch leicht drüber. Wir haben damals in einer Gruppe mal Tonbandaufnahmen gemacht, um nur unsere Aussagen festzuhalten über die Wirkung der Massage.. Drei Leitthemen möchte ich daraus doch mal festhalten:

1). Wurden wir alle irgendwie weiblicher. Gingen zum Frisör, kauften Dessous.

Der Zyklus änderte sich in vieler Art. Manche von uns bekamen früher ihre Regel. Bei zwei Frauen fiel diese auch besonders stark aus, so als wollte sich der Körper reinigen. Aber nach 6 Massagen hatten alle einen regelmäßigen Zyklus.

2). Unsere Körper schienen sich zu reinigen. Manchmal über die Monatsblutung. Andere bekamen auch vorrübergehend mal mehr Pickel, oder der Schweiß vermehrte sich. Da wir uns ja nun nicht über Wochen wiedertreffen werden, wie das sonst in den Fruchtbarkeitsgruppen üblich ist, möchte ich Euch lieber darauf hinweisen. Jeder Körper reagiert da individuell, anscheinend so, wie er es braucht. Auch der Appetit kann sich ändern. Das ist alles in der Regel nur vorrübergehend. Wem was unheimlich vorkommt kann mir einfach mailen oder auch anrufen.

3).Muskelkater!!!!

Wir stellten folgendes fest: Die Massage an sich ist eine Streichelmassage und kann daher auch prima von Laien durchgeführt werden. Viele von uns bekamen aber doch einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Muskelkater, obwohl nur ganz, ganz sanft im Gewebe gearbeitet wurde.

Wir stellten nach kurzer Zeit fest, dass ausgerechnet der spirituelle Teil (!!!) diesen Muskelkater auszulösen schien. Also gingen wir sanfter vor - und der Kater blieb aus.

Zudem wird er ohnehin nach jeder Massage weniger.

Die Überschrift der Massage ist Reinigung. Und dabei scheinen doch eine ganze Menge körpereigener Gifte freigesetzt zu werden. Diese machen dann das Katergefühl. Wenn ihr also, besonders auch zuhause, die Massage mit Euren inneren Bildern anreichert, dann geht da lieber etwas behutsamer vor.

Wir werden hier im Seminar die Massage nur 2 Mal durchführen können.

Ich halte es deshalb für sehr, sehr wichtig, dass jede Frau sich zuhause eine Freundin anlernt, mit der sie sich für einige Zeit für die Massage treffen kann. Nehmt euch einfach den Kalender und macht 10 Termine aus. Auch für eine Frau, die keinen besonderen Kinderwunsch hat, ist die Massage sehr gesundheitsfördernd. Frau Motha empfiehlt sie für eine gesunde Frau 2 mal im Jahr. Für eine Kinderwunschfrau 2 mal im Jahr die ganze Serie von 6 Massagen. Schaden tut sie jedenfalls nicht, es sei denn, jemand möchte auf keinen Fall schwanger werden.

Massageöl

"Olivenöl heilt 1000 Krankheiten“ " so eröffnete Dr. Motha damals ihre Demonstration und kippte mir einen gehörigen Schluck davon in die Hände.

Ich halte es daher auch so: Massage mit Olivenöl. Wer mag, kann ja hinterher mit einem Verwöhnöl seiner Wahl hinterhergehen.

Ich habe gerade eben noch mal mit ihr telefoniert, weil ich hoffte, sie gibt bald auch mal in Deutschland einen Workshop. Ist leider nicht in Sicht. Aber sie lässt alle Forumsfrauen ganz herzlich Grüßen.

Inzwischen ist sie schon viel weiter, kümmert sich um das Populärwerden der Reflexologie an sich und gab mir noch den Hinweis, ich müsste mehr auf Nieren und Leber achten. (Aye, aye, Mrs Motha, das werde ich...)

Hier für alle ihre Adresse:

Dr. Gowri Motha
Jeyrani Birth Centre
34 Cleveland Road
South Woodford
London E 18 2 AL
Tel/Fax: 0044-181 –530 11 46
E-Mail:Gowri.Motha@virgin.net und auch
Reflexology@research.org

So, Ihr Lieben, und jetzt gehts los.

Fruchtbarkeitsmassage

Die Fruchtbarkeitsmassage kann prima von Laien durchgeführt werden. Angedacht ist eine Zeit von ca 15 Minuten. Länger braucht es nicht. Wer noch ein bisschen verwöhnen will arbeitet noch sanft in der Bauchdecke weiter.

Kernidee der Massage ist die Entgiftung des Körpers in seinen Stauzonen, so dass hinterher alle Kanäle wieder frei sind, und sich der Körper auch wieder selbst helfen kann.

Wir merken uns mal vier verschiedene Anwendungseinheiten:

1. Den Körper an allen Stellen auf eine gleichmäßige, gesunde Temperatur bringen.

2. Das Prinzip, mit unserer Hohlhand ein Vacuum zu produzieren, welches dann eine Drainage einleitet.

3. Repositionieren. Gemeint ist hier, dass wir einfach alles dahin schieben, wo es hingehört, sanft und konsequent. Das gilt in unserem jedenfalls für die Ausrichtung der Gebärmutter.

4. Kongestionen, also Ansammlungen auflösen. Dies geschieht durch leichtes Kreisen der Fingerspitzen. Anschließend wird zum nächsten Lymphknoten abtransportiert.

Bei allem, was wir äußerlich tun, verfolgen wir mit unserem inneren Auge, was dabei im Gewebeinneren passiert.

In der Nackenzone stauen sich die Körpergifte:

Die transportieren wir zuerst ab. Also: Die oberen Wege der Rücken-Nacken-Partie lockern und in die Zone der Halslymphknoten abtransportieren.

Darauf folgt die Halspartie. Die einzelnen Muskelstränge werden ganz zart von oben nach unten mit kreisenden Fingerspitzen bearbeitet. Dann auch hier wieder: in die Zone der Halslymphknoten abtransportieren.

    

Die Niere muss das alles aus dem Blut filtern:

Sind die Nieren überfordert agieren sie etwas unterhalb der Körpertemperatur. In diesem Fall können sie ihre Arbeit nicht so gut leisten, wie sie sollten. Die Reflexzone der Niere liegt auf dem Rücken, dort wo die Nieren eben platziert sind. Der Nervenpunkt der Niere liegt aber hier: Beidseitig der Wirbelsäule, dort wo der Daumen landet, wenn man die Hand in die Hüftschaukel legt. Oft sind diese Punkte empfindlicher als die Umgebung.

Wir aktivieren sie mit Vierteldrehungen des Daumens im Uhrzeigersinn.

Die Drehung kann dann noch mal je einen daumenbreit über und unter diesem Punkt wiederholt werden.

Abtransport durch diagonales Vacuumaustreichen von der Wirbelsäule zur Hüfte.

 

 

Regulation der weiblichen Funktionen:

Wir massieren leicht vom Schambein diagonal aufwärts in beide Richtungen zur Körperseite, über die Ovarien. Die Hand bewegt sich langsam, dabei tasten die Finger tiefer als der Handballen ins Gewebe. Dadurch wird eine Drainage der Eileiter und Ovarien erreicht. Das Angenehm empfinden unserer „Patientin“ ist hier unser Wegweiser.

Diese Massage niemals bei heißem Bauch durchführen. (d.h. wenn der Bauch wärmer ist, als der Rest des Körpers.!!!!!!)

Uterus ausrichten:

Die gut geölte, offene Hand wird mit dem Handballen aufs Schambein gelegt. Mit recht starkem Druck. Nun wird sie sehr, sehr langsam (!!!) aufwärts bewegt. Eigentlich geht das von ganz allein, wir lassen eher die Hand im Rhythmus der Atmung nach oben rutschen, solange, bis keine "Hindernisse" mehr da sind.

 

 

Weiterführende Tipps:

Schmerzhafte Menstruation:

Sie ist in den meisten Fällen schnell zu kurieren durch eine Vacuummassage über Eileiter und Ovarien diagonal vom Schambein zur Hüfte. Siehe oben. Diese Drainage macht man 2 oder 3 Tage vor Einsetzen der Regel.

Regulation des Zyklus:

Die erste Drainage wird gegeben einen Tag vor der erwarteten Regel. Die zweite gibt man 25 Tage nach Einsetzen der tatsächlichen Massage. Ziel ist hier ein 28 Tage Zyklus. Ansonsten entsprechend die Zeiten verändern.

Bei Blasenschwäche gilt Ausrichten des Uterus, das strafft die Blase gleich mit.

Leber stärken:

Vom rechten, unteren Rippenbogen im 30 Gradwinkel zur Körpermitte streichen. Oft kann man richtig hören oder fühlen, dass alles wieder im Fluß ist.

Viel Spaß!